Münsters Karnevals-Prozess feiert 55 Jahre mit Promis und scherzhaften Anklagen
Anto SchülerMünsters Karnevals-Prozess feiert 55 Jahre mit Promis und scherzhaften Anklagen
Münsters jährlicher Karnevalsgerichts-Prozess feiert sein 55. Jubiläum – mit Witz und Spott für die Stadt
Veranstaltet von der Paohlbürger Karnevalsgesellschaft, bringt die diesjährige Auflage des traditionellen Scheinprozesses wieder Gelächter und Satire in die Stadt. Mit einem prominent besetzten „Angeklagten“-Aufgebot und fiktiven Vorwürfen ist der humorvolle Schauprozess längst ausverkauft – ein Beweis für die ungebrochene Beliebtheit dieser seit über einem halben Jahrhundert gepflegten Tradition.
Vor dem vollbesetzten Saal müssen sich vier bekannte Persönlichkeiten verantworten: Schlagerstar Mary Roos, TV-Moderator Jörg Draeger, Unternehmer Clemens Tönnies und Oberbürgermeister Tilmann Fuchs. Jeder wird sich gegen scherzhafte Anklagen verteidigen – mit ungewissem Ausgang.
Roos sieht sich mit einem (erfundenen) Skandal aus ihrer Gesangskarriere konfrontiert, während Draeger – bekannt als Moderator von „Der Preis ist heiß“ – von seinem Kollegen und Freund Harry Wijnvoord vertreten wird. Tönnies wirft man vor, zu viel Geld in den FC Schalke 04 statt in seinen Heimatverein Preußen Münster gesteckt zu haben. Fuchs hingegen wehrt sich gegen den Vorwurf, in städtischen Projekten übermäßig auf die Farbe Grün zu setzen, und beteuert seine Unschuld. Am Ende wird der Richter über das lustige Treiben urteilen und ein „Schuldspruch“ fällen – wer wirklich „schuldig“ ist.
Der ausverkaufte Prozess verspricht Karnevalsjecken erneut einen Abend voller Scherz und Spektakel. Mit Prominenz, erfundenen Anklagen und einem scheinbaren Urteil hält die Paohlbürger Karnevalsgesellschaft die Tradition lebendig. Das Ergebnis? Wie immer rein zum Vergnügen.






