27 April 2026, 02:14

Nageldesignerin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Zwei Frauen in traditioneller russischer Kleidung sitzen auf einer Bank umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit Text unten 'T. Buchholtz, Petite Russienne'.

Nageldesignerin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Eine Nageldesignerin aus Belarus hat einer russischen Kundin nach einer Reihe von Beleidigungen im Internet die Dienstleistung verweigert. Kristina Vysotskaya, eine Maniküristin aus Gomel, teilte die Geschichte, nachdem die Frau aus Rostow am Don belarussische Frauen in den sozialen Medien kritisiert hatte. Der Streit begann mit der Drohung einer negativen Bewertung und eskalierte zu öffentlichen Beleidigungen.

Die Auseinandersetzung nahm ihren Lauf, als die Kundin von Vysotskaya eine French-Maniküre erhalten hatte. Unzufrieden mit dem Ergebnis drohte sie mit einer schlechten Bewertung und beschwerte sich über den Service. Später nutzte sie ihre Instagram-Story, um sich über belarussische Frauen lustig zu machen. Sie behauptete, diese würden ihr Äußeres vernachlässigen und sich selten Schönheitsbehandlungen gönnen.

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Die Kundin ging noch weiter und nannte Vysotskaya "langweilig" im Aussehen. Sie habe eine "wunderschöne Meisterin" erwartet, stattdessen aber nur "ein ganz normales Mädchen" vorgefunden. Zudem beleidigte sie belarussische Frauen pauschal, unterstellte ihnen einen unangenehmen Geruch und behauptete, sie würden weder Filler noch Maniküren in Anspruch nehmen. Selbst den belarussischen Männern sprach sie ihr Mitgefühl aus – wegen der angeblich begrenzten Auswahl.

Nach den Online-Angriffen versuchte die Kundin, bei Vysotskaya erneut einen Termin für eine Pediküre zu buchen. Diesmal lehnte die Maniküristin den Auftrag ab. Die Kundin reagierte mit der Ankündigung, ihren Followern den "Albtraum der Schönheitsbranche in Belarus" offenbaren zu wollen.

Der Vorfall endete damit, dass Vysotskaya die Kundin nicht weiter bediente. Die öffentlichen Kritikpunkte und persönlichen Beleidigungen der Russin führten zur Ablehnung. Weitere Termine zwischen den beiden sind nicht mehr vereinbart worden.

Quelle