Neller-Viertel in Mönchengladbach: Autofreies Wohnen mit Grünflächen und Gemeinschaftsbereichen
Oswin MosemannNeller-Viertel in Mönchengladbach: Autofreies Wohnen mit Grünflächen und Gemeinschaftsbereichen
Die Pläne für das neue Neller-Viertel in Mönchengladbach haben einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Der städtische Planungsausschuss stimmte einstimmig dafür, das Bebauungsplanverfahren für das Gelände einzuleiten. Der Architekt Holger Hartmann stellte drei Entwürfe vor, die jeweils eine parkähnliche Anlage mit einem zentralen Gemeinschaftsbereich vorsehen.
Das 18.000 Quadratmeter große Areal, auf dem einst alte Gebäude und Altlasten standen, wurde inzwischen beräumt und saniert. Die meisten Bauten wurden abgerissen, um Platz für die Neuentwicklung zu schaffen. Ein Teil des Geländes, das der Projektentwickler Sanders bereits vor Jahren erworben hatte, wird derzeit von einer Kita genutzt.
Das Westkreis-Nachbarschaftszentrum soll Anfang 2026 umziehen, was eine vollständige Neugestaltung des Gebiets ermöglicht. Alle drei vorgestellten Pläne sehen eine Mischung aus Reihenhäusern und mehrgeschossigen Wohnungen vor. Zudem ist das Viertel autofrei konzipiert – unterirdische Parkplätze sollen den Oberflächenverkehr reduzieren.
Das Wohnungsangebot im Neller-Viertel richtet sich an unterschiedliche Bedürfnisse. Die 150 bis 180 Wohneinheiten umfassen geförderte Mietwohnungen, Wohnraum für junge Leute, inklusives Wohnen sowie betreute Seniorenwohnungen. Jeder Entwurf greift zudem die historische Nutzung des Geländes als ehemaliger Bahnhof auf und verbindet Grünflächen mit Gemeinschaftsbereichen.
Mit der Zustimmung des Ausschusses beginnen nun die formalen Planungsverfahren. Sobald das Westkreis-Zentrum umgezogen ist, können die Bauarbeiten starten. Ziel des Projekts ist es, bezahlbaren und speziellen Wohnraum in einem fußgängerfreundlichen, parkähnlichen Umfeld zu schaffen.






