24 January 2026, 04:14

Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz startet Ende 2025 mit Hightech-Recycling

Ein großer Aushub mit Erde, umgeben von Bäumen, Pflanzen, Gras, einem Zaun, einer Abdeckung und einer Wand, mit Schildern, Rohren und verstreuten Gegenständen.

Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz startet Ende 2025 mit Hightech-Recycling

Die Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG baut in Herzebrock-Clarholz eine neue Bodenaufbereitungsanlage. Die Anlage wird die Recyclingaktivitäten des Unternehmens ausbauen und belastete Böden so aufbereiten, dass sie im Baugewerbe wiederverwendet werden können. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2025 geplant.

Die Einrichtung ist eine Tochtergesellschaft der Johannes Landwehr Abbruchunternehmen GmbH, einem Spezialisten für das Recycling von Baurestmassen. Die Anlage wird mineralische Böden bis zur Belastungsklasse BM-F3 verarbeiten – die höchste in Deutschland für eine Wiederverwendung zulässige Stufe. Aus den aufbereiteten Materialien entstehen sechs verschiedene Produkte für den Straßenbau, den Tiefbau und Erdbauarbeiten.

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Das Werk umfasst eine Fläche von 5.000 Quadratmetern, zusätzlich steht eine 4.000 Quadratmeter große Lagerfläche für ankommende Böden zur Verfügung. Diese stammen aus Abrissprojekten, Erdarbeiten und Straßeninstandhaltungsmaßnahmen. Ein geschlossener Wasserkreislauf wird 500 Kubikmeter Wasser im Umlauf reinigen, um es kontinuierlich wiederverwenden zu können.

Die Binder+Co Gruppe zeichnet für das Anlagenkonzept, die Verfahrenstechnik und die Fertigung verantwortlich. Der Bau läuft derzeit auf Hochtouren; der Betrieb soll Ende 2025 aufgenommen werden.

Sobald die Anlage in Betrieb ist, wird sie die Recyclingkapazitäten von Landwehr an seinen drei Standorten weiter stärken. Die aufbereiteten Böden liefern zertifizierte Materialien für Infrastrukturprojekte. Zudem verringert das Wasserrückführungssystem die Umweltbelastung während der Aufbereitung.