Neue IBAN-Prüfung in Europa sorgt für Chaos bei Überweisungen
Klothilde BergerNeue IBAN-Prüfung in Europa sorgt für Chaos bei Überweisungen
Verwirrung im Bankwesen
Teaser: Seit zwei Monaten prüfen Banken vor Überweisungen den Namen des Empfängers. Was die Sicherheit erhöhen sollte, sorgt auch für Probleme.
8. Dezember 2025, 04:46 Uhr
Ein neues EU-weites System überprüft nun, ob der Name des Empfängers mit der angegebenen IBAN übereinstimmt. Die Maßnahme soll Betrug verhindern, indem Unstimmigkeiten bereits vor der Geldsendung erkannt werden. Doch unterschiedliche Umsetzungspraktiken der Banken führen bereits zu Verwirrung bei Kunden und Unternehmen.
Seit Anfang 2024 sind Banken im Euroraum verpflichtet, zu kontrollieren, ob der bei einer Überweisung angegebene Name mit der IBAN des Empfängers übereinstimmt. Bis zum Sommer 2027 soll diese Prüfung auf die gesamte EU ausgeweitet werden. Bisher gilt die Regelung nur für Transfers zwischen Girokonten; andere Kontotypen sind ausgenommen.
Das neue Verifizierungssystem erhöht zwar die Sicherheit bei Überweisungen im Euroraum, doch fehlende einheitliche Standards führen weiterhin zu Abweichungen und Verzögerungen. Kunden und Unternehmen müssen nun besonders darauf achten, dass ihre Zahlungsdaten korrekt sind, um unnötige Komplikationen zu vermeiden.






