17 June 2026, 16:16

Neue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede durch mobiles Kulturkonzept

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Neue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede durch mobiles Kulturkonzept

Arnsberg und Meschede arbeiten gemeinsam an der Gründung einer neuen kommunalübergreifenden Jugendkunstschule. Die Initiative zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region durch ein dezentrales Konzept auszubauen. Die Finanzierung des Projekts stammt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, ergänzt durch lokale Unterstützung.

Die Jugendkunstschule wird ohne festen Standort operieren. Stattdessen setzt sie auf ein Netzwerk regionaler Künstlerinnen und Künstler, um dezentrale kulturelle Jugendangebote zu schaffen. Insgesamt werden acht Kunstmobile, sogenannte KUMOs, eingesetzt – vier in Meschede und vier in Arnsberg. Mit ihnen soll ein 30-stündiges Programm zur kulturellen Teilhabe für Kinder und Jugendliche entwickelt werden.

Die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. aus Schmallenberg wird die Gründungsphase unter der Leitung von Beate Herrmann begleiten. Sie wird Künstlerinnen, Künstler und Einrichtungen in Arnsberg, Meschede und Sundern besuchen, um Kontakte zu knüpfen und sie in das Projekt einzubinden. Die KUMOs dienen zudem dazu, Anregungen für das künftige Angebot der Jugendkunstschule zu sammeln.

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Die ersten Programme starten im kommenden Jahr auf Basis eines pädagogischen Konzepts. Lokale Künstlerinnen, Künstler und Einrichtungen gestalten die Aktivitäten mit. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten selbst, den Rest finanzieren das Ministerium sowie der Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird offiziell unterstützt. Künstlerinnen und Künstler aus der Region sind eingeladen, sich zu beteiligen. Die Initiative schafft so neue Möglichkeiten der kulturellen Bildung in beiden Kommunen.

Quelle