Neuer Chef für die Stadtwerke Gütersloh: Dirk Thole übernimmt 2026 die Energiewende-Führung
Klothilde BergerNeuer Chef für die Stadtwerke Gütersloh: Dirk Thole übernimmt 2026 die Energiewende-Führung
Dirk Thole übernimmt am 1. Juli 2026 die Geschäftsführung der Stadtwerke Gütersloh
Der 57-jährige Lohneaner wurde sowohl vom Gütersloher Stadtrat als auch vom Aufsichtsrat des Unternehmens bestätigt. Seine Berufung markiert den nächsten Schritt in der laufenden Energiewende und Verkehrswende der Stadt.
In den vergangenen fünf Jahren haben die Stadtwerke Gütersloh ihren Fokus stark auf erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit gelegt. Zu den zentralen Projekten zählen der Ausbau der Solarenergie mit einer zusätzlichen Photovoltaik-Leistung von 10 Megawatt Peak (MWp) bis 2025 sowie die Installation von über 200 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Zudem nahm das Unternehmen eine große Wärmepumpe in Avenwedde mit einer Kapazität von 5 Megawatt in Betrieb und stellte alle Kunden bis 2024 auf 100 Prozent Ökostrom um. Bürgerinitiativen wie das Gütersloher Energiewende-Projekt unterstützten zudem den Ausbau von Wind- und Solarparks.
Thole bringt jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Energie, Telekommunikation und Vertrieb mit. In seiner Führung wird er die Versorgungssicherheit, wirtschaftliche Stabilität und nachhaltige Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund stellen. Bis zu seinem Amtsantritt bleibt Dietmar Spohn kommissarischer Geschäftsführer, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Tholes erster Vertrag läuft über fünf Jahre.
Die jüngsten Bemühungen des Unternehmens spiegeln einen umfassenderen Wandel hin zu Dekarbonisierung und moderner Infrastruktur wider. Thole wird auf diesen Grundlagen aufbauen und gleichzeitig zukünftige Herausforderungen in den Bereichen Energie und Mobilität angehen.
Seine Berufung folgt auf eine Phase erheblicher Investitionen in die grüne Infrastruktur Güterslohs. Seine fünfjährige Amtszeit beginnt Mitte 2026 mit dem klaren Ziel, Nachhaltigkeit, Bezahlbarkeit und eine zuverlässige Energieversorgung in Einklang zu bringen. Die Übergangsphase unter Spohn sichert die Kontinuität, während sich das Unternehmen auf sein nächstes Kapitel vorbereitet.






