Neuer inklusiver Chor in Hanau startet mit offenen Schnupperproben für alle
Oswin MosemannNeuer inklusiver Chor in Hanau startet mit offenen Schnupperproben für alle
Ein neuer inklusiver Chor startet in Hanau – Musik verbindet die Stadt
In Hanau entsteht ein neuer inklusiver Chor, der Anwohner:innen die Möglichkeit bietet, durch Musik zusammenzufinden. Der Hanauer Stadtchor, geleitet von Dirigent Damian H. Siegmund, lädt ab Anfang März zu ersten Schnupperproben ein. Das Projekt entsteht im Anschluss an die Auflösung des traditionsreichen Männerchors Frohsinn 1925, der fast ein Jahrhundert lang aktiv war.
Die Idee zum Hanauer Stadtchor reifte, als sich der Männerchor Frohsinn 1925 nach 100 Jahren auflöste. Damian H. Siegmund, der zuvor den Männerchor dirigierte, steht nun an der Spitze dieser neuen Initiative. Bereits mehrere ehemalige Mitglieder des aufgelösten Chors haben Interesse an einer Mitwirkung bekundet.
Der neue Chor setzt auf absolute Offenheit und richtet sich an Sänger:innen aller Herkunft und Erfahrungsstufen. Das Repertoire wird vielfältig sein – von Rock und Pop bis hin zu klassischen Stücken. Das Vorhaben passt damit zu Hanaus übergeordneten Zielen, kulturelle Teilhabe und sozialen Zusammenhalt zu fördern.
Die Schnupperproben finden statt am Sonntag, 1. März (11:00–12:30 Uhr) und Sonntag, 8. März (17:00–18:30 Uhr) im Nachbarschaftshaus Lamboy Tümpelgarten (Am Tümpelgarten 21). Interessierte können sich formlos per E-Mail an [email protected] anmelden. Bürgermeister Claus Kaminsky unterstützt das Projekt und betont dessen Bedeutung für die moderne städtische und soziale Entwicklung Hanaus.
Ähnliche Gemeinschaftschöre wie der GV Frohsinn 1842 in Offenbach-Bieber zeigen bereits, wie Musik Menschen zusammenbringen kann. Der Hanauer Stadtchor knüpft an diese Tradition an und setzt dabei auf ein unverbindliches, offenes Konzept.
Die Chorgründung unterstreicht Hanaus Engagement für kulturelle Vielfalt und Gemeinschaftswohl. Mit zwei Schnupperterminen hoffen die Organisator:innen auf eine bunte Mischung von Teilnehmenden. Gleichzeitig ist das Projekt eine Antwort auf den Wandel lokaler Chortraditionen.






