04 March 2026, 18:37

Neuer Paderborner Polizei-Beirat startet mit klaren Zielen für mehr Sicherheit

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration in einer Stadt.

Neuer Paderborner Polizei-Beirat startet mit klaren Zielen für mehr Sicherheit

Der Beirat der Polizei Paderborn hat seine Arbeit für die Amtszeit 2025–2030 aufgenommen. Bei der ersten Sitzung wurden aktuelle Herausforderungen der örtlichen Polizeiarbeit sowie neue Sicherheitsinitiativen erörtert. Die Mitglieder würdigten zudem die jüngsten Erfolge der Behörde und sprachen über künftige Prioritäten.

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Im Rahmen der Beratungen erläuterte Polizeidirektorin Margit Picker den Aufbau der Polizeistrukturen in Nordrhein-Westfalen und im Kreis Paderborn. Besonders dringend nannte sie den Ersatz des veralteten Polizeireviers in der Riemekestraße, dessen Sanierung oder Neubau vordringlich sei. Picker stellte außerdem die neue Kampagne 'Nachrichten aktuell – Wir sind da – Sicher im Paderborner Stadtzentrum' vor, die die Sicherheit in den Innenstadtbereichen stärken soll.

Die Teilnehmer lobten das engagierte Social-Media-Auftritt der Paderborner Polizei. Als besonders wirksam wurden präventive Maßnahmen gegen Telefonbetrug, die Förderung von Fahrradhelm-Nutzung sowie die Sicherheit im E-Scooter-Verkehr hervorgehoben.

Einstimmig wählten die Mitglieder Hans-Bernd Janzen (CDU) zum Vorsitzenden des Beirats. Sein Stellvertreter wird Sebastian Schürmann (Bündnis 90/Die Grünen). Landrat Christoph Rüther dankte den Beamten für ihren täglichen Einsatz zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger.

Der Beirat vereinbarte, künftig zweimal jährlich zusammenzukommen, um aktuelle polizeiliche Themen zu behandeln.

Schwerpunkt der Arbeit wird nun die Unterstützung der neuen Innenstadt-Initiative der Polizei sowie die Bewältigung dringender Infrastrukturprobleme sein. In den kommenden Sitzungen sollen Fortschritte bei diesen Vorhaben und weiteren lokalen Sicherheitsmaßnahmen bewertet werden. Die nächste Beratung findet innerhalb der nächsten sechs Monate statt.