Niederrhein wird zum Hotspot für Wohnmobil-Urlauber mit Rekordumsätzen
Klothilde BergerNiederrhein wird zum Hotspot für Wohnmobil-Urlauber mit Rekordumsätzen
Am Niederrhein boomt der Wohnmobil-Tourismus – 2024 wurden Umsätze von 78 Millionen Euro erzielt
Immer mehr Reisende entdecken die Region am Niederrhein, die dank ihrer günstigen Lage zwischen den Niederlanden und dem Ruhrgebiet zunehmend beliebt ist. Die Übernachtungszahlen stiegen in diesem Jahr auf 2,8 Millionen – für 2025 wird mit mehr als 3 Millionen gerechnet.
Besonders attraktiv macht die Region ihr günstiges Preisniveau und die gute Erreichbarkeit. Ein Stellplatz auf einem Campingplatz kostet hier etwa 25 Euro pro Nacht – das sind rund die Hälfte des deutschen Durchschnitts. Diese Kombination aus erschwinglichen Preisen und strategischer Lage hat den Niederrhein zu einem Magneten für Camper gemacht.
Ein dichtes Netz an Campingplätzen bedient die wachsende Nachfrage, auch wenn die genauen Zahlen unklar bleiben. Bekannte Standorte wie der Giswinkelshof, die Dilborner Mühle oder De Wittsee sind Teil eines breiten Angebots, doch eine vollständige Erhebung aller Plätze oder Campingplätze gibt es nicht.
Um den Tourismus weiter zu stärken, haben Marketingexperten aus vier Landkreisen der Region die Initiative Niederrhein Tourismus ins Leben gerufen. Ihr Ziel: die Region noch gezielter zu bewerben. Da die deutsche Wohnmobilbranche jährlich über 20 Milliarden Euro umsetzt, könnte der Niederrhein von diesem wachsenden Markt besonders profitieren.
Die steigenden Übernachtungszahlen und Umsätze unterstreichen die wachsende Beliebtheit der Region. Günstige Stellplätze und eine zielgerichtete Vermarktung treiben den Trend voran. Hält das Wachstum an, könnte sich der Niederrhein als einer der wichtigsten Ziele für Wohnmobil-Reisende in Deutschland etablieren.






