26 June 2026, 00:10

Notunterkunft für Geflüchtete in Hamm-Heessen schließt am 1. Oktober

'Wir sind gut vorbereitet'

Notunterkunft für Geflüchtete in Hamm-Heessen schließt am 1. Oktober

Bezirksregierung Arnsberg schließt Unterkunft für Geflüchtete in Hamm-Heessen

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Die Bezirksregierung Arnsberg wird die Notunterkunft für Geflüchtete in der Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heessen zum 1. Oktober schließen. Die Einrichtung beherbergte seit November 2023 bis zu 400 Menschen. Die Stadt Hamm hat bestätigt, dass für alle Betroffenen sozial verträglicher Wohnraum an anderen Standorten im Kreis zur Verfügung steht.

Die Alfred-Fischer-Halle diente seit Ende 2023 als Notquartier. Mit der Schließung werden rund 240 Plätze im kommunalen Wohnsystem des Kreises frei. Die bisherigen Bewohner werden vor dem Stichtag in andere lokale Einrichtungen umgesiedelt.

Nach dem Auszug der Bewohner beginnen Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Anschließend soll die Halle als hochwertige Veranstaltungslocation wiedereröffnet werden und damit ihre ursprüngliche Bestimmung zurückerhalten. Trotz der Schließung kann das Gebäude bei Bedarf innerhalb von 72 Stunden wieder in eine Unterkunft umgewandelt werden.

Die Stadt Hamm hat seit fast zwei Jahren keine neuen Zuweisungen von Geflüchteten mehr erhalten. Dennoch betonen die Verantwortlichen, auf mögliche künftige Veränderungen im Wohnbedarf schnell reagieren zu können.

Die Schließung tritt am 1. Oktober in Kraft, wobei alle Bewohner zuvor umgesiedelt werden. Die Stadt bleibt bereit, die Halle bei Bedarf kurzfristig wieder als Unterkunft zu nutzen. Durch die Umstellung werden etwa 240 kommunale Plätze frei.

Quelle