16 April 2026, 04:10

NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit klarer Botschaft der Solidarität

Konkreter Holocaust-Denkmal mit rechteckigen Blöcken, die in einem Gittermuster angeordnet sind und von Bäumen, Gebäuden und einer bewölkten Himmel umgeben sind.

Kuper trifft Israels Präsidenten und befreite Geiseln - NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit klarer Botschaft der Solidarität

André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, leitet diese Woche eine sechsköpfige Delegation nach Israel. Die Reise ist Teil der laufenden Bemühungen, die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel zu vertiefen – mit besonderem Fokus auf Erinnerungskultur und Solidarität.

Während des Besuchs traf Kuper in Jerusalem mit Israels Präsident Isaac Herzog zusammen. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte er Herzog zwei Kunstwerke des deutschen Nagelkünstlers Günter Uecker. Auf dem Programm der Delegation steht zudem ein Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, wo Kuper die Einrichtung einer regionalen Dependance in Nordrhein-Westfalen anregte – neben möglichen Standorten in Sachsen und Bayern.

Die Gruppe wird zudem den Kibbutz Be'eri besuchen, eine der Siedlungen, die am 7. Oktober 2023 angegriffen wurden. Dort werden die Delegierten befreite Geiseln der Hamas sowie Angehörige von Opfern des Angriffs treffen. Eine stille Gedenkveranstaltung ist außerdem am Ort des Nova-Musikfestivals geplant, um der bei dem Terroranschlag Getöteten zu gedenken.

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Kuper betonte die tiefe Verbundenheit zwischen Deutschland und Israel und erklärte, Nordrhein-Westfalen und sein Landtag stünden fest zu der gemeinsamen Geschichte. Die Beziehung zwischen beiden Ländern bezeichnete er als unzerbrechlich.

Der Besuch der Delegation unterstreicht das Engagement für Erinnerung und Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel. Begegnungen mit Überlebenden, Angehörigen der Opfer und Gedenkveranstaltungen prägen den Fokus der Reise auf Solidarität. Kupers Forderung nach einer Yad-Vashem-Dependance in Nordrhein-Westfalen zeigt zudem das Bestreben der Region, die historischen Bindungen zu bewahren.

Quelle