NRW plant Social-Media-Verbot für Kinder – während Zuckerberg in den USA aussagt
Anto SchülerNRW plant Social-Media-Verbot für Kinder – während Zuckerberg in den USA aussagt
Nordrhein-Westfalen kämpft mit glatten Straßen nach nächtlichem Schneefall – Autofahrer im Niederrhein, Ruhrgebiet und Hochsauerland müssen langsamer fahren
Unterdessen treiben Landespolitiker strengere Regeln für soziale Medien voran: Ein Nutzungsverbot für unter 14-Jährige und eingeschränkter Zugang für ältere Jugendliche sind geplant. Die Initiativen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem ein US-Prozess die suchtfördernden Risiken von Plattformen wie Instagram für junge Nutzer untersucht.
Schneechos legt Verkehr in NRW lahm
Starker Schneefall hat Teile Nordrhein-Westfalens in der Nacht unter eine weiße Decke gehüllt und die Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandelt. Die Behörden warnten vor Glatteis im Niederrhein, im Ruhrgebiet, im Bergischen Land und im Hochsauerland. Autofahrer wurden aufgefordert, beim morgendlichen Berufsverkehr besonders vorsichtig zu sein.
Politik: NRW plant Altersbeschränkungen für soziale Netzwerke
Auf politischer Ebene kündigten Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und SPD-Landeschef Jochen Ott verschärfte Regeln für soziale Medien an. Ihr Vorschlag sieht ein vollständiges Nutzungsverbot für unter 14-Jährige sowie zeitliche Begrenzungen für 14- bis 17-Jährige vor. Hintergrund sind wachsende Sorgen um die psychische Gesundheit von Jugendlichen und die Gefahr von Online-Sucht.
Zuckerberg räumt in US-Prozess ein: Kinder umgehen Alterskontrollen
Unterdessen sagte Meta-Chef Mark Zuckerberg in einem US-Gerichtsverfahren zu den suchterzeugenden Wirkungen sozialer Medien aus. Er gab zu, dass Kinder unter 13 Jahren gelegentlich Altersüberprüfungen auf Plattformen wie Instagram umgehen. Im Mittelpunkt der Klage steht eine Klägerin, die ihre Jugendsucht mit schweren Depressionen und Suizidgedanken in Verbindung bringt.
Verbraucherschützer verklagen Lidl wegen irreführender Werbung
In Hamburg hat ein Prozess gegen die Supermarktkette Lidl begonnen. Die lokale Verbraucherzentrale wirft dem Unternehmen vor, eine täuschende Werbekampagne durchgeführt zu haben. Der umstrittene Slogan soll wettbewerbswidrig und für Kund:innen irreführend sein.
Trumps "Friedensrat" trifft sich erstmals in Washington
Auf internationaler Ebene kam der neu gegründete "Friedensrat" des früheren US-Präsidenten Donald Trump in Washington zu seiner ersten Sitzung zusammen. Die Gruppe wird sich auf den Wiederaufbau des Gazastreifens und die nächste Phase der Waffenstillstandsvereinbarungen konzentrieren. Trump behält als Vorsitzender ein lebenslanges Vetorecht über zentrale Entscheidungen. Mitgliedschaft ist Ländern vorbehalten, die jährlich eine Milliarde Dollar für einen Dauerplatz zahlen – oder für eine dreijährige Amtszeit, falls sie keine finanziellen Beiträge leisten.
Sechs Jahre nach dem rechtsextremen Anschlag in Hanau
Vor sechs Jahren erschoss ein Attentäter in Hanau neun Menschen. Zum Gedenken an das rechtsextreme Verbrechen von 2020 fanden in der Rhein-Main-Region Gedenkveranstaltungen statt.
NRW könnte mit Social-Media-Regeln bundesweit Vorbild sein
Die geplanten Beschränkungen für soziale Medien in Nordrhein-Westfalen könnten Schulmacher für andere Bundesländer werden. Falls verabschiedet, würden die Regeln einen deutlichen Wandel im Umgang junger Menschen mit Online-Plattformen einläuten. Gleichzeitig unterstreichen die laufenden Gerichtsverfahren in den USA und Hamburg die anhaltenden Debatten über Unternehmensverantwortung und Verbraucherschutz.






