NRW-Schulen überraschend zu: Glatteis-Chaos am 12. Januar 2026 lässt Eltern im Stich
Anto SchülerEltern fordern frühere Informationen zu Schulschließungen in NRW - NRW-Schulen überraschend zu: Glatteis-Chaos am 12. Januar 2026 lässt Eltern im Stich
Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen am Montag, den 12. Januar 2026, überraschend geschlossen
Am Montag, den 12. Januar 2026, blieben in Nordrhein-Westfalen flächendeckend die Schulen unerwartet geschlossen, nachdem die Regierung die Schließungen erst am späten Sonntagabend bekanntgegeben hatte. Der Schritt erfolgte als Reaktion auf eine Unwetterwarnung vor weitverbreiteter Glatteisbildung und stellte viele berufstätige Eltern vor die Herausforderung, kurzfristig eine Kinderbetreuung zu organisieren.
Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes hatte die Schließungsmitteilung am Sonntagnachmittag herausgegeben und dabei auf eine offizielle Warnung des Deutschen Wetterdienstes verwiesen. Zwar war die Maßnahme zum Schutz der Schüler vor gefährlichen Bedingungen gerechtfertigt, doch die späte Ankündigung stieß auf Kritik. Elternverbände argumentierten, dass eine frühere Warnung – selbst bereits am Freitag – den Familien mehr Zeit gegeben hätte, alternative Lösungen zu finden.
Der digitale Unterricht begann am Folgetag reibungslos: Aufgaben wurden fair verteilt, und es gab keine Berichte über übermäßige Arbeitsbelastung. In den meisten Regionen stand eine Notbetreuung zur Verfügung, wenn auch einige Schulen Schwierigkeiten hatten, diese anzubieten. Der Landeselternverband der Grundschulen forderte seitdem, bei künftigen wetterbedingten Schließungen frühzeitiger zu informieren. Trotz der kurzen Vorlaufzeit stand bei der Entscheidung des Ministeriums die Sicherheit im Vordergrund, und die meisten Schulen stellten sich schnell auf den Online-Unterricht ein. Die Glatteiswarnung betraf große Teile der Region und machte die Anreise für Schüler wie Lehrkräfte gleichermaßen riskant.
Die plötzlichen Schulschließungen zeigten, wie wichtig eine klarere Kommunikation bei extremen Wetterlagen ist. Zwar sicherte die Reaktion der Regierung die Sicherheit der Kinder, doch fordern Eltern nun frühere Warnungen, um Betreuungsengpässe zu vermeiden. Der Fernunterricht verlief weitgehend problemlos, doch die Vorfälle haben eine Debatte über die Verbesserung von Notfallplänen ausgelöst.






