NRW startet Großoffensive gegen Einbrüche – so schützen Sie Ihr Zuhause
Oswin MosemannNRW startet Großoffensive gegen Einbrüche – so schützen Sie Ihr Zuhause
Landweite Kampagne gegen Einbrüche in Nordrhein-Westfalen
An diesem Wochenende findet in ganz Nordrhein-Westfalen eine landesweite Aktion zur Prävention von Einbrüchen statt. Die Initiative „Abschließen! Sicherheit geht vor.“ soll das Bewusstsein für einfache, aber wirksame Sicherheitsvorkehrungen schärfen. Die Polizei in Viersen beteiligt sich mit einer öffentlichen Veranstaltung in Brüggen am Freitag, den 24. November.
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Verhinderung von Einbrüchen, bevor sie überhaupt passieren. Einbrecher suchen oft nach schnellen, unauffälligen Zugangsmöglichkeiten – schon ein stabiles Schloss, das sie nur wenige Minuten aufhält, kann sie dazu bringen, den Versuch abzubrechen. Statistisch scheitert etwa jeder dritte Einbruchsversuch, wenn grundlegende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
Die Bürger werden aufgefordert, Türen stets zu verschließen, selbst bei kurzen Abwesenheiten, und Fenster nicht gekippt zu lassen. Auch Nachbarn können eine wichtige Rolle spielen, indem sie verdächtiges Verhalten der Polizei melden.
Am Freitag zwischen 14 und 17 Uhr geben Beamte der Kriminalprävention und der örtlichen Polizei auf dem Brügger Markt Tipps und führen Live-Demonstrationen durch. Sie zeigen, wie leicht sich ein unverschlossenes Fenster mit minimalem Aufwand öffnen lässt. Besucher erfahren zudem, welche Sicherheitsmaßnahmen besonders effektiv sind – etwa gepanzerte Schließzylinder, sichere Fensterbeschläge oder Überwachungskameras.
Die Veranstaltung ist Teil einer größeren Initiative, die Hausbesitzer dazu ermutigen soll, in kleine, aber wirkungsvolle Sicherheitsnachrüstungen zu investieren. Die Viersener Polizei bietet während des Markttags in Brüggen praktische Ratschläge und Vorführungen an. Anwohner können Fragen stellen und selbst sehen, wie Sicherheitslücken ausgenutzt werden. Die Kampagne macht deutlich: Schon einfache Gewohnheiten und erschwingliche Technik können das Einbruchsrisiko deutlich verringern.






