Ohligs City Ring: Weniger Parkplätze, mehr Verkehrssicherheit und ÖPNV-Anbindung
Anto SchülerOhligs City Ring: Weniger Parkplätze, mehr Verkehrssicherheit und ÖPNV-Anbindung
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll den Verkehr im Stadtteil neu ordnen – durch die Förderung umweltfreundlicher Mobilität und eine bessere Anbindung an die Innenstadt. Gleichzeitig wird die Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs verbessert. Allerdings geht die Umgestaltung mit einem deutlichen Rückgang der Parkkapazitäten einher.
Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen mehr Verkehrssicherheit und ein flüssigerer Verkehrsfluss. Neue Halteverbotszonen und Markierungen sollen Konflikte zwischen parkenden Autos und Bussen verringern. Durch verbesserte Sichtverhältnisse erhalten Autofahrer und Fußgänger mehr Überblick.
Barrierefreie Bushaltestellen werden neu eingerichtet oder ausgebaut, um den ÖPNV attraktiver zu machen. Zudem wird im Bereich Rennpatt ein Einbahnsystem geprüft, das den Busverkehr und die allgemeine Verkehrsführung entlasten soll.
Insgesamt fallen 35 Parkplätze weg, besonders betroffen sind die Kottendorfer Straße und die Bahnstraße. Zwar entstehen an anderer Stelle acht neue Stellplätze, doch auf dem Rennpatt verschwinden ebenfalls acht Parkmöglichkeiten – hier aufgrund der neuen Halteverbote.
Die Ziele des Projekts hängen maßgeblich von der Reduzierung der bestehenden Parkkapazitäten ab. Die Diskussion über Abwägungen und mögliche Alternativen hält an. Unklar bleibt, welche konkreten Auswirkungen der Verlust von 35 öffentlichen Parkplätzen in dem Gebiet haben wird.






