18 February 2026, 04:24

Osteraths Stadtzentrum wird neu gestaltet – Bürger können mitreden

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines belebten Stadtplatzes mit Menschen, die gehen, auf Bänken sitzen, Laternen und Fahrzeugen sowie Gebäuden mit Fenstern und Schildern im Hintergrund.

Osteraths Stadtzentrum wird neu gestaltet – Bürger können mitreden

Osterath steht vor einer grundlegenden Umgestaltung seines Stadtzentrums durch zwei große Vorhaben im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts (IHKO). Der Plan, der 2020 und 2021 unter Beteiligung der Bevölkerung entwickelt wurde, soll den Stadtteil attraktiver und zugänglicher machen. Finanziert werden die Maßnahmen aus Bundes- und Landesprogrammen, wobei die Bürgerinnen und Bürger bei einem anstehenden Treffen die Möglichkeit haben, die nächsten Schritte mitzugestalten.

Das IHKO konzentriert sich auf zwei zentrale Projekte. Projekt A1 sieht die Neugestaltung des Stadtzentrums vor, darunter der Ernst-Nüsse-Platz und die Fußgängerzone Hochstraße. Ziel ist es, einen barrierefreien, lebendigen Ort zu schaffen, der den historischen Charakter Osteraths betont und zum Verweilen einlädt.

Projekt A2 widmet sich den Zugängen zum Stadtzentrum, die durch ein einheitliches und auffälliges Design neu gestaltet werden sollen. Beide Vorhaben wurden erstmals im September 2022 dem Ausschuss für Umwelt, Klima und Bauen vorgestellt, nachdem es im Juni desselben Jahres eine öffentliche Begehung und Diskussion gegeben hatte.

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Am 3. Dezember 2022 um 17:00 Uhr können Anwohnerinnen und Anwohner in der Aula der Realschule weitere Ideen einbringen. Zwar wurden die detaillierten Protokolle der Bürgerbeteiligung aus dem Jahr 2021 nicht veröffentlicht, doch das Feedback aus den Jahren 2022 bis 2024 führte zu kleineren Anpassungen. Dazu gehörten überarbeitete Begrünungskonzepte für Projekt A1 und verbesserte Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung bei Projekt A2, wenn auch keine grundlegenden Umplanungen vorgenommen wurden.

Die Stadt setzt die Veränderungen schrittweise um, unterstützt durch Fördergelder von Bund und Land. Zu den wichtigsten Fördergebern zählen das Städtebauförderprogramm sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Projekte werden das Gesicht des Osterather Stadtzentrums in den kommenden Jahren prägen. Die Bürgerbeteiligung hat bereits zu feinen Justierungen geführt, und das Treffen im Dezember bietet eine weitere Gelegenheit, die Pläne mitzugestalten. Die endgültigen Entwürfe sollen moderne Barrierefreiheit mit dem historischen Flair des Viertels verbinden.