Otts revolutionärer Plan: 5.000 Euro Startkapital für jedes NRW-Baby ab 2028
Oswin MosemannSpitzenkandidat der SPD plant Startkapital für Neugeborene - Otts revolutionärer Plan: 5.000 Euro Startkapital für jedes NRW-Baby ab 2028
Jochen Ott, der neu aufgestellte SPD-Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen, hat einen ehrgeizigen Plan für die Zukunft des Landes vorgelegt. Falls er 2028 zum Ministerpräsidenten gewählt wird, soll jedes Neugeborene ein Startkapital von 5.000 Euro erhalten. Mit der Initiative will Ott jungen Erwachsenen bessere Chancen eröffnen – angesichts steigender Lebenshaltungskosten und finanzieller Hürden.
Der 51-jährige Ott wurde am 23. Januar 2026 einstimmig zum SPD-Kandidaten für die Landtagswahl 2028 gekürt; die formelle Bestätigung steht auf einem Parteitag im Juni noch aus. Sein Konzept sieht vor, dass für jedes Kind ein Treuhandkonto bei der NRW.Bank eingerichtet wird, auf das die Jugendlichen mit 18 Jahren zugreifen können.
Die Mittel ließen sich etwa für Führerschein, hohe Mieten oder andere größere Ausgaben nutzen. Gleichzeitig warnt Ott vor den Risiken, wenn junge Menschen die Schule ohne grundlegende Qualifikationen verlassen. Wenn 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler keine ausreichenden Abschlüsse erreichten, leide langfristig der Fachkräftebedarf des Landes, so der Politiker. Über das Startkapital hinaus setzt sich Ott für umfassende Reformen in der frühkindlichen Bildung und an Schulen ein. Sein Ziel: allen Kindern von Anfang an eine solide Basis bieten – für mehr Chancengerechtigkeit im späteren Leben.
Die NRW.Bank würde die Treuhandkonten bis zur Volljährigkeit verwalten. Otts Plan zielt auf konkrete Unterstützung für junge Menschen beim Schritt in die Selbstständigkeit ab. Sollte er umgesetzt werden, könnte er die Art und Weise verändern, wie das Land die nächste Generation auf finanzielle und berufliche Herausforderungen vorbereitet.






