20 December 2025, 04:00

Pfadfinder bringen den Friedenslicht nach Marl

Ein Dankeschön-Banner hängt an einer Wand und einer Säule vor einer Treppe, mit Fenstern im Hintergrund.

Pfadfinder bringen den Friedenslicht nach Marl

Friedenslicht aus Bethlehem erreicht Marl

Das Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet wieder im Stadthaus 1. Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Marl holten die Flamme aus Münster. Bastian Schnieder und Markus Bresser übergaben gemeinsam mit ihrer Gruppe des Stammes Christ-König Marl-Sickingmühle das Licht an Bürgermeister Thomas Terhorst – stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Am 19. Dezember 2025

Schlagwörter: Kriege und Konflikte, Politik, Allgemeine Nachrichten

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Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Marl angekommen und erstrahlt nun im Stadthaus 1. Ortsansässige Pfadfinder reisten nach Münster, um die Flamme in Empfang zu nehmen, die ursprünglich in Bethlehem entzündet und durch Europa getragen wird. Das Licht steht symbolisch für Hoffnung, Frieden und Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

Die Reise des Friedenslichts begann in Bethlehem, von wo es zum Mariendom in Linz gebracht wurde. Anschließend erreichte es den Münsteraner Dom, wo eine feierliche Zeremonie mit über 2.200 Teilnehmenden stattfand. Pfadfinder aus der gesamten Region versammelten sich, um die Flamme entgegenzunehmen und weiterzugeben – auch an Vertreter aus Marl.

Unter dem Motto „Ein Funke Mut“ brachten Bastian Schnieder und Markus Bresser vom Stamm Christ-König Marl-Sickingmühle das Licht zurück in die Stadt. Im Beisein der Gruppe überreichten sie es an Bürgermeister Thomas Terhorst als Symbol für alle Marlener Bürgerinnen und Bürger. Die Flamme brennt nun in der Christ-König-Kirche an der Hammer Straße, wo Anwohner eigene Kerzen daran entzünden können. Bis Heiligabend werden rund 15.000 Pfadfinder in Nordrhein-Westfalen das Friedenslicht in ihren Gemeinden verteilen. Bürgermeister Terhorst sicherte zu, die Tradition in seinem Amt fortzuführen und die Flamme als festen Bestandteil der Marlener Weihnachtszeit zu bewahren.

Bis ins neue Jahr hinein wird das Friedenslicht in der Christ-König-Kirche und im Büro des Bürgermeisters lodern. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, vor Ort teilzuhaben und sich von seiner Botschaft der Hoffnung und Solidarität inspirieren zu lassen. Durch das Engagement der Pfadfinder lebt die Tradition weiter – und verbreitet sich Jahr für Jahr in der Region.