POL-WAF: Kreis Warendorf. Sophia Maschelski-Werning (SPD) ist neue Vorsitzende des Polizeibeirats der Warendorf Kreispolizeibehörde
Oswin MosemannPOL-WAF: Kreis Warendorf. Sophia Maschelski-Werning (SPD) ist neue Vorsitzende des Polizeibeirats der Warendorf Kreispolizeibehörde
Der Polizeibeirat des Kreises Warendorf hat eine neue Führung gewählt und dabei aktuelle Entwicklungen bei der lokalen Kriminalität und Verkehrssicherheit thematisiert. Sophia Maschelski-Werning (SPD) übernimmt den Vorsitz des Gremiums, ihre Stellvertreterin ist Ursula Mindermann von den Grünen. Gleichzeitig verzeichnen die Behörden einen leichten Anstieg der Verkehrsunfälle – insbesondere solche mit E-Scootern und kleinen Elektrofahrzeugen.
Sophia Maschelski-Werning wurde zur neuen Vorsitzenden des Polizeibeirats Warendorf gewählt. In ihrer Funktion soll sie die Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft, lokalen Politikern und der Polizei stärken. Als ihre Stellvertreterin fungiert Ursula Mindermann von Bündnis 90/Die Grünen.
Die Kriminalitätsstatistiken für den Kreis zeigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen leichten Rückgang. Allerdings ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden leicht gestiegen. Besonders auffällig ist der Anstieg von Unfällen mit E-Scootern und ähnlichen Fahrzeugen: von 35 im Jahr 2024 auf 53 in diesem Jahr. Die Polizei hat daraufhin die Kontrollen in den größeren Städten des Kreises intensiviert. Im Fokus steht die Risikominderung im Zusammenhang mit kleinen Elektrofahrzeugen. Zudem prüfen die Landesbehörden derzeit einen Antrag zur Einrichtung einer neuen zentralen Kriminalinspektion 4, die aufgrund aktueller Personalumstrukturierungen innerhalb der Behörde geschaffen werden soll.
Der neu gewählte Beirat wird die laufenden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Steuerung der Kriminalitätsentwicklung begleiten. Die Polizei wird ihre Einsätze weiterhin auf Risikobereiche konzentrieren, insbesondere dort, wo die Zahl der E-Scooter-Unfälle gestiegen ist. Die Einrichtung der Kriminalinspektion 4 hängt von der endgültigen Zustimmung des Landes ab.






