24 June 2026, 22:05

Polizei geht mit Sonderermittlern gegen gewalttätige WM-Ausschreitungen vor

Untersuchungen Nach Störungen Am Jahn-Platz

Polizei geht mit Sonderermittlern gegen gewalttätige WM-Ausschreitungen vor

Behörden haben angekündigt, entschlossen gegen Sicherheitsbedrohungen, schwere Verkehrsverstöße und Straftaten während der jüngsten Unruhen vorzugehen. Eine Sonderermittlungsgruppe arbeitet derzeit daran, die Beteiligten zu identifizieren und die begangenen Straftaten aufzuklären.

An dem Vorfall waren etwa 70 Personen beteiligt, die gewaltbereit waren. Die Gruppe warf Glasflaschen und ein Fahrrad auf die Beamten, nachdem diese mit Pfefferspray zurückgedrängt worden waren.

Ein 26-jähriger türkischer Staatsbürger aus Steinhagen muss sich wegen des Verdachts der öffentlichen Ordnungswidrigkeit verantworten. Er hatte einen Polizeihund provoziert und wurde gebissen, wobei er leichte Verletzungen erlitt. Die Ermittler werten nun Handyvideos aus, um Täter bestimmten Straftaten zuzuordnen.

Die Untersuchungen erstrecken sich auf den Jahnplatz und die umliegenden Seitenstraßen. Die Polizei hat alle Bürger mit Hinweisen, Fotos oder Videos aufgefordert, diese über das Hinweisportal von Nordrhein-Westfalen einzureichen.

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Die Sonderermittlungsgruppe setzt ihre Arbeit fort, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Polizei betonte, dass während der WM-Feiern keine Ausnahmen bei Regeln oder Gesetzen gemacht werden. Im Mittelpunkt stehe weiterhin die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit sowie die Identifizierung aller Beteiligten an den Ausschreitungen.

Quelle