05 June 2026, 12:13

Polizei Mönchengladbach sammelt über 30 Kartons für obdachlose Frauen vor dem Winter

POL-MG: Polizei Mönchengladbach unterstützt Frauenprojekt der Diakonie

Polizei Mönchengladbach sammelt über 30 Kartons für obdachlose Frauen vor dem Winter

Polizei Mönchengladbach startet Spendenaktion für obdachlose Frauen in der Stadt

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Die Polizei Mönchengladbach hat eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, um obdachlosen Frauen in der Stadt zu helfen. Die Initiative, die in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk durchgeführt wird, soll dringend benötigte Sachspenden bereitstellen – rechtzeitig vor Einbruch des Winters. Beamte und ihre Familien haben bereits über 30 Kartons mit Kleidung, Lebensmitteln und Hygieneartikeln für Bedürftige gesammelt.

Die Aktion entstand, nachdem Polizistinnen und Polizisten den wachsenden Bedarf bei obdachlosen Frauen erkannten, die von herkömmlichen Hilfsangeboten oft übersehen werden. Kriminalrätin Rebekka Höfken und Polizeikommissarin Melanie Brandtner führten die Sammlung an, bei der warme Kleidung, Schlafsäcke, Isomatten und Alltagsgegenstände zusammenkamen. Die Spenden wurden anschließend an das „Frauenprojekt“ der Diakonie übergeben, das sich auf die Unterstützung besonders schutzbedürftiger Frauen spezialisiert hat.

Brigitte Bloschak, Leiterin der Obdachlosenhilfe der Diakonie, begrüßte das Engagement der Polizei. Sie betonte, dass mit sinkenden Temperaturen vor allem Winterkleidung dringend benötigt werde. Die Diakonie wird die Sachspenden nun direkt an Frauen in Mönchengladbach verteilen, um sie besser auf die kalten Monate vorzubereiten.

Auch die Öffentlichkeit kann sich weiterhin beteiligen, indem sie Spenden in der Oskar-Kühlen-Straße abgibt. Ehrenamtliche nehmen die Sachen jeden Montag und Mittwoch zwischen 9 und 11 Uhr entgegen. Das „Frauenprojekt“ verfolgt nicht nur das Ziel, akute Not zu lindern, sondern auch zu verhindern, dass sich die Situation obdachloser Frauen weiter verschärft.

Die Polizeispenden kommen gezielt Frauen zugute, die häufig von regulären Hilfsangeboten nicht erreicht werden. Mit bereits über 30 Kartons voller Grundausstattung kann sich die Diakonie nun auf die Verteilung konzentrieren, bevor der Winter Einzug hält. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Wohlfahrtsverband zeigt beispielhaft, wie gemeinschaftliches Handeln die Obdachlosenhilfe vor Ort stärken kann.

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