Polizei schlägt in Bielefeld gegen illegales Glücksspiel und Waffenbesitz zu
Anto SchülerPolizei schlägt in Bielefeld gegen illegales Glücksspiel und Waffenbesitz zu
Polizei durchsucht zwei Objekte in Bielefeld im Zusammenhang mit illegalem Glücksspiel und Waffenvergehen
Bei einer Razzia am 27. Mai 2026 hat die Polizei in Bielefeld zwei Immobilien durchsucht, die mit illegalem Glücksspiel und Verstößen gegen das Waffengesetz in Verbindung stehen. Ziel der Aktion war ein 55-jähriger Mann, der verdächtigt wird, nicht lizenzierte Wettbüros betrieben zu haben. Die Behörden beschlagnahmten während der Durchsuchung Spielautomaten, Bargeld und eine verbotene Waffe.
An der Operation waren mehrere Ermittlungsteams der Kriminalinspektion 22 beteiligt. Die Beamten durchsuchten zwei Räumlichkeiten, in denen illegale Glücksspielaktivitäten nachgewiesen wurden. Dort fanden sie drei nicht genehmigte Spielautomaten, ein Wettterminal sowie umfangreiches Tischspiel-Equipment.
Neben einer hohen vierstelligen Bargeldsumme wurde auch ein LED-Polizeikennzeichen beschlagnahmt, das für den Einsatz an Fahrzeugen bestimmt war. Die Ermittler sicherten zudem eine mit einem PTB-Stempel versehene Schusswaffe, für die der Beschuldigte keine Erlaubnis besaß.
Der 55-jährige Verdächtige wurde vernommen, später jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihm drohen nun Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen der Organisation illegalen Glücksspiels. Die Ermittlungen laufen weiter, da Hinweise auf weitere Beteiligte vorliegen.
Die Behörden verfolgen aktuell neue Spuren. Die beschlagnahmten Gegenstände – darunter die Waffe und die Spieleinrichtungen – werden als Beweismittel ausgewertet. Je nach Ergebnis der laufenden Untersuchungen könnten weitere Anklagen folgen.






