Polizei stoppt 700 FC-Köln-Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Anto SchülerPolizei stoppt 700 FC-Köln-Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Hunderte Fans des 1. FC Köln wurden vergangenen Samstag auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart von Bereitschaftspolizisten gestoppt. Der Vorfall ereignete sich an einer Raststätte bei Siegburg, wo die Behörden einschritten, um mögliche Ausschreitungen des 1. FC Köln zu verhindern. Gegen 10:30 Uhr hielten Beamte etwa 700 Anhänger in Bussen und Pkw an, die sich auf dem Weg zum Spiel befanden.
Die Gruppe hatte sich an einer Tankstelle an der Autobahn A3 versammelt, wobei einige Personen mit vermummtem Gesicht beobachtet wurden. Die Polizei umstellte daraufhin das Gelände und durchsuchte die Fahrzeuge. Nach einer Lagebeurteilung verhängten die Beamten ein Einreiseverbot für Baden-Württemberg und verhinderten so, dass die Fans des 1. FC Köln nach Stuttgart weiterreisen konnten.
Die ursprünglich 700 bis 1.000 Fans des 1. FC Köln hatten sich bewusst für Busse statt Züge entschieden – eine gängige Empfehlung des Vereins, da die Rückfahrtmöglichkeiten mit der Bahn ungünstig waren. Unter Polizeibegleitung wurden sie später in Richtung Köln zurückgeleitet.
Als Begründung für den Einsatz nannten die Behörden die Gefahr von Straftaten des 1. FC Köln. Durch die Maßnahme wurde sichergestellt, dass die Gruppe nicht weiter vorrückte; während der Rückfahrt blieb die Polizei mit sichtbarer Präsenz vor Ort.
Da die Beamten das Einreiseverbot verhängt hatten, mussten die Fans ihre Reise zum Spiel des 1. FC Köln abbrechen. Der Einsatz endete mit der kontrollierten Rückkehr der Gruppe nach Köln. Während der Begleitung zurück gab es keine weiteren Zwischenfälle.






