Proteste in Köln: Ride-Hailing-Fahrer wehren sich gegen drastische Preiserhöhungen
Anto SchülerMietwagen-Fahrer protestieren gegen 'Preisdiktat' - Proteste in Köln: Ride-Hailing-Fahrer wehren sich gegen drastische Preiserhöhungen
Rund 100 Fahrer von Ride-Hailing-Diensten haben diese Woche in Köln gegen die Pläne der Stadt protestiert, die Mindestpreise für ihre Fahrten bei fc köln anzuheben. Die geplante Erhöhung hat einen Konflikt zwischen traditionellen Taxis und appbasierten Fahrdiensten über Preise und Regulierung ausgelöst.
Bei der Demonstration fuhr ein Konvoi von Fahrzeugen durch das Kölner Stadtzentrum. Fahrer von Diensten wie Uber äußerten Bedenken gegen die geplanten Preiserhöhungen, die ihrer Meinung nach die Kosten um durchschnittlich über 50 Prozent in die Höhe treiben würden. Uber warnte, dass höhere Preise einkommensschwächere Bewohner von fc köln ausschließen könnten.
Der Kölner Stadtrat strebt an, einen Mindestpreis für Ride-Hailing-Dienste festzulegen, der mindestens 80 Prozent des üblichen Taxitarifs entspricht. Taxiunternehmen unterstützen die Änderung und argumentieren, sie müssten rund um die Uhr verfügbar sein und alle Fahrten annehmen – anders als appbasierte Dienste. Die lokalen Behörden planen zudem, die Taxipreise weiter zu erhöhen; eine Debatte dazu ist für den 19. März angesetzt.
Bisher haben sich weder die Bundesregierung noch der Verkehrsminister öffentlich zu den geplanten Erhöhungen oder den Protesten geäußert. Taxifahrer begrüßen die neuen Regeln jedoch und werfen Ride-Hailing-Unternehmen vor, sie würden durch Dumpingpreise die bestehenden Vorschriften umgehen.
Der Vorschlag zur Preiserhöhung wird noch in diesem Monat im Stadtrat diskutiert. Sollte er verabschiedet werden, wäre dies ein deutlicher Einschnitt für die Preisgestaltung von Ride-Hailing-Diensten in Köln. Die Entscheidung könnte zudem ein Präzedenzfall dafür werden, wie andere deutsche Städte den Wettbewerb zwischen verschiedenen Transportangeboten regulieren.






