Ramadan 2026 in Bergisch Gladbach: Gemeinsame Fastenzeit stärkt interreligiösen Dialog
Anto SchülerRamadan 2026 in Bergisch Gladbach: Gemeinsame Fastenzeit stärkt interreligiösen Dialog
Ramadan beginnt am Donnerstag, dem 19. Februar 2026 – ein Monat des Fastens, des Gebets und der Besinnung für Muslime in Bergisch Gladbach. Lokale islamische Organisationen, darunter das Deutsch-Albanische Islamische Kulturzentrum und die Ortsgruppe der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) Bergisch Gladbach, haben der muslimischen Gemeinschaft der Stadt herzliche Glückwünsche übermittelt. In diesem Jahr fällt der heilige Monat mit der christlichen Fastenzeit zusammen und schafft so eine gemeinsame Phase der spirituellen Einkehr über die Religionsgrenzen hinweg.
Ramadan gilt als Zeit der inneren Einkehr, der Geduld und der Dankbarkeit. Gleichzeitig steht er für soziale Verantwortung und fordert zu Mitgefühl gegenüber Bedürftigen auf. Muslimische Gruppen in Bergisch Gladbach betonen die Bedeutung des Monats für den Zusammenhalt der Gemeinschaft und den respektvollen Umgang der Bürgerinnen und Bürger miteinander.
Gemeinsame Iftar-Mahlzeiten – das abendliche Fastenbrechen – werden während des Ramadan veranstaltet und bringen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Vertreter aus lokalen Bereichen sind zu diesen Treffen eingeladen, um den Dialog zu fördern und Verbindungen zu knüpfen. Die muslimischen Gemeinden der Stadt haben zudem den christlichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Bergisch Gladbach eine sinnstiftende und bereichernde Fastenzeit gewünscht.
Mit rund 112.660 Einwohnern Ende 2025 sieht Bergisch Gladbach in der Überschneidung der religiösen Bräuche eine Chance für gemeinsame Reflexion. Zwar gibt es keine konkreten Daten zu früheren interreligiösen Initiativen, doch der Geist der Solidarität prägt die diesjährigen Feierlichkeiten.
Der Ramadan endet am 19. März 2026 nach einem Monat des Fastens und des gemeinschaftlichen Austauschs. Sowohl die muslimische als auch die christliche Gemeinschaft in Bergisch Gladbach hoffen auf eine Phase des gegenseitigen Verständnisses und der gestärkten Beziehungen. Durch Dialog und geteilte Werte sollen die Feierlichkeiten den Respekt und die Zusammenarbeit in der Stadt vertiefen.






