20 June 2026, 14:23

Raser im Kreis Borken: 115 km/h in der 70er-Zone – Polizei zieht Konsequenzen

POL-BOR: Kreis Borken - Polizei kämpft gegen Hauptursache von Unfällen "Überschreitung der Geschwindigkeit": Etwa neun Prozent fuhren zu schnell

Raser im Kreis Borken: 115 km/h in der 70er-Zone – Polizei zieht Konsequenzen

Polizei Kreis Borken kontrolliert Geschwindigkeit im gesamten Kreisgebiet

In den vergangenen Tagen hat die Polizei des Kreises Borken flächendeckend Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Beamte überprüften an acht verschiedenen Standorten insgesamt 3.766 Fahrzeuge. Dabei wurden zahlreiche Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit festgestellt.

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In Gronau wurde auf der Enscheder Straße ein Auto mit 87 km/h gemessen – erlaubt sind dort 50 km/h. Auf dem Barloer Ring in Bocholt-Barlo raste ein weiterer Fahrer mit 70 km/h durch eine Zone mit Tempo-30-Beschränkung. Der schwerwiegendste Verstoß ereignete sich in Stadtlohn: Auf der K 33, wo maximal 70 km/h erlaubt sind, wurde ein Autofahrer mit 115 km/h geblitzt.

Etwa 9 Prozent aller erfassten Fahrzeuge fielen durch zu hohe Geschwindigkeit auf. Die Kontrollen führten zu 268 Bußgeldern, 57 Ordnungswidrigkeitsverfahren und vier Fahrverboten. Die Verkehrsbeamtinnen und -beamten kündigten an, die Geschwindigkeitsmessungen in der kommenden Woche fortzusetzen.

Raserei und rücksichtsloses Fahren zählen nach wie vor zu den Hauptursachen für Unfälle im Kreis Borken. Ansprechpartner für Medienanfragen bei der Kreispolizeibehörde Borken sind Sandra Biedermann, Leonie Dreier, Julia Hoffboll, Markus Hüls, Peter Lefering, Thorsten Ohm und Tina Schellberg.

Die Aktion zeigte, wie verbreitet Geschwindigkeitsüberschreitungen im gesamten Kreisgebiet sind. Die Polizei ahndete Hunderte von Verstößen und wird ihre Präsenz auf den Straßen weiter aufrechterhalten. Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltenden Bedenken hinsichtlich gefährlichen Fahrverhaltens in der Region.

Quelle