22 December 2025, 00:44

Regionalregierung schließt Notunterkunft in der englischen Siedlung in Gütersloh

Unterkünfte mit Säulen und Räumen, umgeben von einer Grasfläche.

Regionalregierung schließt Notunterkunft in der englischen Siedlung in Gütersloh

Bezirksregierung schließt Notunterkunft in der Englischen Siedlung in Gütersloh

Meldung der Bezirksregierung Detmold

  1. Dezember 2025

Die Notunterkunft im Gütersloher Englischen Viertel hat offiziell ihre Türen geschlossen. Die Einrichtung, die einst rund 10.000 Geflüchtete beherbergte, nahm seit dem 5. Dezember 2025 keine Schutzsuchenden mehr auf. Die Behörden haben nun die letzten Schritte eingeleitet, um die Gebäude an den ursprünglichen Eigentümer zurückzugeben.

Die Unterkunft war im Frühjahr 2022 eröffnet worden, um Menschen auf der Flucht – vor allem aus der Ukraine – zu unterstützen. Während ihres dreieinhalbjährigen Bestehens bot sie Tausenden Schutzsuchenden eine vorübergehende Bleibe. Seit Anfang Dezember halten sich keine Geflüchteten mehr auf dem Gelände auf.

Die Bezirksregierung Detmold, zuständig für die Betreuung der Einrichtung, beendet derzeit die administrativen Arbeiten. Sobald diese abgeschlossen sind, werden die Gebäude an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die Eigentümerin des Grundstücks, zurückgegeben. Der Name der Organisation, die die Unterkunft während ihres Betriebs verwaltete, wurde nicht bekannt gegeben.

Mit der Schließung der nun leerstehenden Unterkunft rückt die formelle Übergabe der Liegenschaft in den Fokus. Die Auflösung markiert das Ende einer Einrichtung, die seit 2022 eine zentrale Rolle bei der Unterbringung von Geflüchteten spielte. Die Gebäude werden in Kürze wieder in die Verwaltung der Bundesimmobilienbehörde übergehen.

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