28 February 2026, 18:09

Remscheid startet Carsharing-Netz nach Wuppertaler Vorbild für weniger Privatwagen

Ein Plakat mit einer Person in einem blauen Hemd, die ein Auto mit entschlossener Miene fährt, mit der Aufschrift "Carsharing ist Pflicht" oben.

Remscheid startet Carsharing-Netz nach Wuppertaler Vorbild für weniger Privatwagen

Neuer Carsharing-Dienst startet in Remscheid – nach dem Vorbild Wuppertals

Ab diesem Montag können Bewohner:innen in Remscheid einen neuen Carsharing-Dienst nutzen, der eine Alternative zum eigenen Auto bietet. Das Projekt orientiert sich am langjährigen Modell Wuppertals, das bereits seit 16 Jahren gemeinsame Fahrzeuge bereitstellt. Beide Städte verfolgen damit das Ziel, Emissionen zu senken und die Abhängigkeit vom privaten Pkw zu verringern.

Das Carsharing-Netz in Wuppertal umfasst derzeit 100 Fahrzeuge, die auf 36 Stationen verteilt sind. Die Flotte reicht von kleinen Stadtwagen bis hin zu größeren Transportern, darunter vier Elektro- und zwei Benzinmodelle. An vier dieser Stationen – zwei im Stadtzentrum, eine in Hasten und eine in Lennep – stehen jeweils zwei Autos für eine besonders einfache Nutzung bereit.

Die Buchung und Bezahlung erfolgen bequem über eine Smartphone-App. Während Carsharing für Gelegenheitsfahrer:innen kostengünstig sein kann, ist es für Pendler:innen, die täglich auf das günstigste Angebot angewiesen sind, möglicherweise weniger geeignet. Gleichzeitig trägt der Dienst zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bei, da weniger Fahrzeuge produziert und genutzt werden.

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Auch Remscheids neues Angebot folgt diesem Prinzip und soll Anwohner:innen dazu ermutigen, Autos gemeinsam zu nutzen statt selbst zu besitzen. Die Verantwortlichen in beiden Städten hoffen, dass das Projekt weiter wächst, sobald sich mehr Menschen für nachhaltige Mobilitätslösungen entscheiden.

Die Ausweitung nach Remscheid ist ein weiterer Schritt, um Carsharing flächendeckend anzubieten. Mit dem bereits etablierten System in Wuppertal stehen in den beiden Städten nun insgesamt über 100 geteilte Fahrzeuge zur Verfügung. Langfristig könnte dies dazu führen, dass weniger Privatwagen unterwegs sind – und damit Kosten sowie Emissionen für alle sinken, die nur gelegentlich fahren.