17 April 2026, 16:21

Rheinmetall holt Milliardenaufträge – doch die Aktie bricht dramatisch ein

Rheinmetall Aktie: Keine Auswirkungen!

Rheinmetall holt Milliardenaufträge – doch die Aktie bricht dramatisch ein

Rheinmetall sichert sich zwei Großaufträge – doch die Aktie stürzt ab

In den vergangenen Monaten hat der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall zwei bedeutende Verträge an Land gezogen. Einer umfasst einen milliardenschweren Deal für gepanzerte Fahrzeuge, der andere konzentriert sich auf die Instandsetzung von Bradley-Schützenpanzern. Trotz dieser Erfolge brach der Aktienkurs des Unternehmens im Oktober 2023 stark ein.

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Im Oktober 2023 gab Rheinmetall eine milliardenschwere Bestellung über 222 radgepanzerte Mannschaftstransportwagen vom Typ Jackal bekannt. Der Auftrag bedeutete einen erheblichen Schub für die Sparte Militärfahrzeuge des Konzerns.

Fast zeitgleich sicherte sich die US-Tochter American Rheinmetall einen Vertrag im Wert von 31 Millionen US-Dollar. Vergeben vom National Center for Manufacturing Sciences, sieht die Vereinbarung die Entwicklung von Verfahren zur Schadensbewertung und Reparatur von Bradley-Schützenpanzern vor. Diese Fahrzeuge kommen sowohl bei der US-Armee als auch bei den ukrainischen Streitkräften zum Einsatz.

Ziel des Projekts ist es, Wartungszentren näher an die Kampfgebiete zu verlegen. Durch Vor-Ort-Reparaturen beschädigter oder defekter Bradley-Panzer sollen Ausfallzeiten verkürzt und die Einsatzbereitschaft gesteigert werden. Der Vertrag läuft bis März 2027; bis dahin sollen die ersten instand gesetzten Fahrzeuge ausgeliefert werden.

Trotz dieser lukrativen Aufträge verlor die Rheinmetall-Aktie im Oktober 2023 fast 15 Prozent an Wert.

Die beiden Verträge unterstreichen Rheinmetalls wachsende Bedeutung in den Bereichen militärische Logistik und Fahrzeugproduktion. Während das Bradley-Reparaturprogramm die Truppe an vorderster Front unterstützt, festigt der Jackal-Auftrag die Position des Konzerns im Bereich gepanzerte Fahrzeuge. Beide Projekte werden in den kommenden Jahren umgesetzt.

Quelle