Rheydts historische Kirche steht kurz vor der Rettung nach jahrelangem Kampf um Spenden
Klothilde BergerRheydts historische Kirche steht kurz vor der Rettung nach jahrelangem Kampf um Spenden
Rheydts historische Kirche rückt nach Jahren des Spendensammelns und der Sanierung ihrer Vollständigen Wiederherstellung näher
Die Volksbank im Rheinland eG hat erneut 2.000 Euro für das Projekt gespendet – bereits die fünfte Unterstützung dieser Art. Die finanzielle Hilfe kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da ehrenamtliche Helfer dringend notwendige Arbeiten an der maroden Bausubstanz vorantreiben.
Der Kirchturm war im November 2021 abgebaut worden, nachdem Gutachter vor einem möglichen Einsturz gewarnt hatten. Seither konzentriert sich der Förderverein darauf, das Gebäude zu stabilisieren und gleichzeitig durch Initiativen wie einen jährlichen Kalender und den Verkauf von Riesling-Wein Spenden zu akquirieren.
Die Sanierung gewinnt nun an Fahrt: Ab August 2023 soll ein Gerüst aufgestellt werden, das die Arbeiten an den Ost-, Süd- und Westfassaden ermöglicht. Um Kosten zu sparen, setzt das Team auf eine effizientere Lösung – statt das Gerüst mehrmals auf- und abzubauen, wird eine einzige Konstruktion für alle Seiten genutzt. Dadurch ließen sich schätzungsweise 500.000 Euro einsparen.
Ein Vertreter der Volksbank lobte das Engagement der Ehrenamtlichen und betonte, dass das Projekt perfekt zum Gründungsgedanken der Bank passe – der gemeinschaftlichen Selbsthilfe. Die Bank geht davon aus, dass der Turm bis 2028 vollständig restauriert sein wird. Da der Kirchturm jedoch bereits instand gesetzt wurde, sucht der Verein nun nach einem neuen Spendenmotto, um die öffentliche Unterstützung aufrechtzuerhalten.
Der Förderverein prüft weiterhin Wege, um Fördergelder und Spenden optimal einzusetzen. Ziel ist es, die Sanierung ohne unnötige Verzögerungen oder zusätzliche Kosten abzuschließen.
Die Restaurierung bleibt auf Kurs: Dank kontinuierlicher Finanzierung und ehrenamtlichem Einsatz wird das Gerüst im August aufgestellt, und der Turm soll in fünf Jahren fertiggestellt sein. Parallel läuft die Suche nach frischen Spendenideen, um das Wahrzeichen der Stadt langfristig zu sichern.






