Rote Karte: Köln muss ohne van den Berg ins Hinrundenfinale - Rote Karte: Köln muss ohne van den Berg ins Hinrundenfinale
Der 1. FC Köln muss die letzten beiden Spiele der Saisonhälfte ohne Verteidiger Rav van den Berg bestreiten. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Niederländer für zwei Partien gesperrt, nachdem er im jüngsten Spiel gegen Union Berlin den Ball mit der Hand gespielt hatte. Sein Fehlen verschärft die ohnehin angespannte Abwehrsituation des Vereins, da bereits weitere Leistungsträger verletzungsbedingt ausfallen und ein junger Ersatzspieler einspringen muss.
Die Sperre geht auf einen Vorfall in der 82. Minute der 0:1-Niederlage gegen Union Berlin zurück. Van den Berg sah nach einem Handspiel die Rote Karte und ließ seine Mannschaft für den Rest der Partie in Unterzahl zurück. Die DFB-Entscheidung bedeutet, dass er sowohl das Auswärtsspiel bei Heidenheim am 10. Januar als auch das Heimspiel gegen den FC Bayern München am 14. Januar verpassen wird.
Die defensiven Optionen des FC Köln sind bereits stark eingeschränkt. Verletzungen haben mit Timo Hübers und Luca Kilian zwei wichtige Abwehrspieler außer Gefecht gesetzt. Joel Schmied, der sich von einer Oberschenkelverletzung erholt, könnte zwar im neuen Jahr zurückkehren, doch seine Spielpraxis bleibt fraglich. Mit der Sperre van den Bergs rückt nun der 19-jährige Neo Telle in den Fokus. Der als Verteidiger für die Saison 2025/2026 gelistete Nachwuchsspieler trägt die Nummer 49 und gilt als wahrscheinlichster Ersatz. Ob er für die anstehenden Partien jedoch voll einsatzbereit ist, steht noch nicht fest.
Van den Bergs Sperre schwächt die Kölner Abwehr in zwei entscheidenden Spielen. Das Team muss sich entweder auf einen unerfahrenen Nachwuchsspieler oder einen verletzungsanfälligen Rückkehrer verlassen, um die Lücke zu schließen. Die Ergebnisse dieser Partien könnten maßgeblich darüber entscheiden, wie der FC Köln in die Rückrunde der Saison startet.






