Routinekontrolle am Bahnhof Rheine führt zu überraschender Festnahme
Oswin MosemannRoutinekontrolle am Bahnhof Rheine führt zu überraschender Festnahme
Am 21. Januar wurde ein 62-jähriger Mann am Bahnhof Rheine festgenommen, nachdem die Polizei einen offenen Haftbefehl gegen ihn entdeckte. Bundesbeamte kontrollierten ihn im Rahmen einer Routineüberprüfung, während er eine Zigarette rauchte. Die Festnahme erfolgte, weil er eine gerichtlich verhängte Geldstrafe wegen einer Gewalttat nicht beglichen hatte.
Der Name des Mannes wurde nicht veröffentlicht. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart vor. Das Amtsgericht Stuttgart hatte ihn im April 2025 wegen schwerer Körperverletzung zu einer Strafe von 1.350 Euro verurteilt. Da er die Summe nicht zahlte, erließ das Gericht im Dezember 2025 einen Haftbefehl.
Am Bahnhof Rheine bestätigten die Beamten den Haftbefehl und nahmen ihn vorläufig fest. Da er die Strafe nicht sofort begleichen konnte, wurde er in Gewahrsam genommen. Das Gericht verhängte daraufhin eine Ersatzfreiheitsstrafe von 45 Tagen, und der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Münster überstellt.
Die Festnahme erfolgte, nachdem ein Strafbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung nicht bezahlt worden war. Der 62-Jährige verbüßt nun eine 45-tägige Haftstrafe in Münster. Weitere Details zum Fall wurden von den Behörden nicht bekannt gegeben.






