04 March 2026, 15:26

"Rundschau" der DuMont-Gruppe stellt zum April 2026 den Betrieb ein – 30 Mitarbeiter betroffen

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung von Köln, Deutschland, mit zahlreichen Gebäuden, begleitet von Text und zusätzlichen Bildern, die die Geschichte der Stadt dokumentieren.

"Rundschau" der DuMont-Gruppe stellt zum April 2026 den Betrieb ein – 30 Mitarbeiter betroffen

"Rundschau", eine Publikation der DuMont-Mediengruppe, stellt zum 1. April 2026 den Betrieb ein. Die Schließung erfolgt im Rahmen eines Umstrukturierungsplans, durch den etwa 30 Festanstellungen abgebaut werden. Die Entscheidung beendet die Arbeit des Mediums abrupt und lässt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor der Entlassung stehen.

Die Bekanntgabe erfolgte über LinkedIn durch einen leitenden Redakteur, der erst vor etwa einem Jahr zur "Rundschau" gestoßen war. Er bezeichnete die Schließung als tiefgreifend erschütternd – nicht nur für das Team, sondern auch für die Medienvielfalt in der Region. Eigentlich sollte seine Position als Chefreporter und stellvertretender Chefredakteur langfristig angelegt sein, doch die Einstellung zwingt ihn nun, nach neuen beruflichen Perspektiven zu suchen.

Der Redakteur bewirbt sich derzeit aktiv um Stellen in Köln, dem Rheinland oder Nordrhein-Westfalen. Seine öffentliche Jobsuche unterstreicht die generelle Instabilität im regionalen Journalismus. Unterdessen hat Johannes Heinen, ein Mitglied der Verlagsführung, faire Abfindungsregelungen für die betroffenen Beschäftigten zugesichert.

Bisher liegen keine Details zu weiteren redaktionellen Vorbereitungen für die Entlassungen bei DuMont oder dem Heinen Verlag vor. Auch gab es zuvor keine öffentliche Ankündigung eines Ausstiegsplans vor dem Stichtag im April 2026.

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Mit der Schließung verschwindet die "Rundschau" bis Anfang 2026 aus der Medienlandschaft. Dreißig Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze, wenn auch Abfindungen zugesagt wurden. Der Schritt spiegelt die anhaltenden Umbrüche im Lokaljournalismus wider – erfahrene Redakteure sehen sich gezwungen, anderswo nach Anstellungen zu suchen.