03 April 2026, 14:11

Rünthe 08 gewinnt Zukunftspreis für revolutionäres Fairplay-Projekt im Amateurfußball

Eine Gruppe von Frauen-AFL-Spielerinnen feiert mit einem Pokal vor einer jubelnden Menge, einige tragen Medaillen und Kappen oder halten Kameras, mit Anzeigetafeln und einem Gebäude im Hintergrund.

Rünthe 08 gewinnt Zukunftspreis für revolutionäres Fairplay-Projekt im Amateurfußball

Rünthe 08, ein Fußballverein aus Bergkamen, gewinnt den Zukunftspreis 2025 für sein Engagement gegen Gewalt im Amateurfußball

Der Verein wurde für sein Trainer-Eltern-Kind-Projekt ausgezeichnet, das Teamgeist, Respekt und faires Spiel – sowohl auf als auch neben dem Platz – fördert. Neben der Ehrung erhielt Rünthe 08 ein Preisgeld von 5.000 Euro, um das Programm weiter auszubauen.

Im Rahmen der Initiative veranstaltet der Verein verpflichtende Elternabende, bei denen Familien lernen, wie sie Trainer und Schiedsrichter konstruktiv unterstützen können. In Workshops für Kinder zwischen drei und zehn Jahren vermittelt der Verein eigene, intern entwickelte Fairplay-Regeln. Vor jedem Heimspiel wird die selbst komponierte Vereinshymne gespielt, die Werte wie Respekt und Zusammenhalt stärkt.

Seit dem Start des Projekts im Jahr 2020 gab es im Verein keine gewalttätigen Vorfälle mehr. Auch die Eltern sind aktiver geworden und tragen zu einem positiven Umfeld bei. Der Erfolg von Rünthe 08 hat Aufmerksamkeit erregt: Zwei weitere Vereine – Wellensiek aus Bielefeld und Bornheim 1945 Grün-Weiss aus Nordrhein-Westfalen – wurden ebenfalls für ähnliche Initiativen gewürdigt.

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Ob das Programm bereits andere Amateurvereine in der Region beeinflusst hat, ist bisher nicht bekannt.

Der Zukunftspreis unterstreicht das Engagement von Rünthe 08 für ein besseres Miteinander im Breitensport. Mit den 5.000 Euro Preisgeld plant der Verein, seine Workshops und Elternangebote auszuweiten. Der Fokus auf Zusammenarbeit und Fairplay bleibt dabei Vorbild für andere Mannschaften.

Quelle