17 February 2026, 14:15

Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln wackelt: Formkrise und Wechselgerüchte zu Bayern München

Emmanuel Adebayor, der ein rotes Hemd und schwarze Shorts trägt, geht auf einem Fuballfeld mit zwei Personen im Hintergrund.

Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln wackelt: Formkrise und Wechselgerüchte zu Bayern München

Die Zukunft von Said El Mala beim 1. FC Köln bleibt ungewiss, während seine Torflaute bis in den Februar 2026 anhält. Der 23-jährige Flügelspieler überzeugte zwar zu Saisonbeginn, doch in seinen letzten sechs Partien blieb er ohne Torbeteiligung oder Vorlage. Gleichzeitig hält das Interesse des Premier-League-Klubs Brighton & Hove Albion sowie des Bundesliga-Rivalen FC Bayern München die Transfergerüchte am Köcheln.

El Mala startete stark in die Saison 2025/2026 und erzielte bis Mitte Januar sieben Tore sowie drei Vorlagen – damit führte er die interne Torschützenliste des FC Köln an. Seit dem 16. Spieltag jedoch lässt seine Form deutlich nach. Trotz zehn Eins-gegen-Eins-Situationen (Liga-Höchstwert) und 23 Ballkontakten in einem jüngeren Kurzeinsatz blieb er seit über einem Monat ohne direkten Torbeitrag. Auch sein letzter 90-Minuten-Einsatz am 21. Spieltag endete ohne Tor oder Vorlage.

Die Frustration zwischen Spieler und Verein wächst. El Mala stand lediglich in neun von 22 Bundesliga-Spielen in der Startelf und wird häufig nur eingewechselt – eine Rolle, die das Verhältnis offenbar belastet. Sein Vertrag, der noch bis 2030 ohne Ausstiegsklausel läuft, gibt Köln zwar die volle Kontrolle, doch seine aktuelle Schwächephase könnte ihn zunehmend zu einem Wechsel drängen.

Brighton zeigte erstmals im Sommer 2025 Interesse an El Mala, wurde vom Sportdirektor Thomas Kessler jedoch abgewiesen. Der Premier-League-Klub, mittlerweile unter dem deutschen Trainer Fabian Hürzeler, legte im Wintertransferfenster ein weiteres Angebot vor – doch Kessler lehnte erneut ab. Köln scheint entschlossen, entweder eine höhere Ablösesumme zu erzielen oder die Mannschaftsstärke bis Saisonende zu wahren.

Auch der FC Bayern München hat sich in das Rennen eingeschaltet und betrachtet El Mala laut Berichten als Alternative für Luis Díaz. Dank des langfristigen Vertrags hat Köln zwar die besseren Karten, doch die anhaltende Formkrise des Spielers und ein möglicher Wechselwunsch könnten in den kommenden Monaten eine Entscheidung erzwingen.

El Malas sechstspielige Durststrecke befeuert die Spekulationen über seine Zukunft. Kölns Weigerung, ihn im Januar abzugeben, deutet darauf hin, dass der Verein entweder an seinen langfristigen Wert glaubt oder auf ein lukrativeres Angebot wartet. Vorerst bleibt der Flügelspieler in Köln – doch sein nächster Schritt könnte davon abhängen, ob er seine Form zurückfindet oder ob Interessenten mit überzeugenderen Angeboten zurückkehren.

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