21 December 2025, 13:45

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und einem Himmel.

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

SEG verkauft altes Sportgelände in Oberburg – Weg frei für geplante Hängebrücken zur Schloss Burg

Burg an der Wupper – Ein wegweisender Schritt für ein spektakuläres Tourismusprojekt im Bergischen Land ist getan: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) verkauft das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Unternehmensgruppe. Das Grundstück bildet eine zentrale Grundlage für den Bau einer rund 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke in der Nähe der Schloss Burg.

Das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg wechselt in den Besitz der Eberhardt-Gruppe. Der von den lokalen Behörden genehmigte Deal markiert einen entscheidenden Schritt für die Entwicklung einer neuen Touristenattraktion in der Nähe der Schloss Burg. SEG-Geschäftsführerin Julia Kunz bezeichnete den Verkauf als „positiven Impuls für die zukünftige Attraktivität der Region“.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) vollzog den Verkauf nach der politischen Freigabe im Oktober 2024. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung und digitale Infrastruktur hatte der Transaktion zugestimmt und damit den Weg für umfangreiche Planungsarbeiten geebnet. Aktuell ist das Gelände im Flächennutzungsplan als Grünfläche mit Sportnutzung ausgewiesen – nun beginnen die Vorbereitungen für neue Bebauungspläne und Fachgutachten.

Der Kaufvertrag enthält eine Auflage: Er tritt erst in Kraft, sobald die Baugenehmigung für die geplanten Parkplatzanlagen erteilt wird. Investor Günter Eberhardt, ein Bauunternehmer, will das Gelände zu einem Touristenmagneten umgestalten. Kernstück seines Vorhabens ist eine 280 Meter lange und 70 Meter hohe Hängebrücke in der Nähe der Schloss Burg, ergänzt durch einen öffentlichen Wanderweg, der dorthin führt. Eberhardt hat zudem den Bau von Parkplätzen für Pkw, Reisebusse und Fahrräder zugesagt. Weitere Infrastruktur soll ein Ankunftsgebäude mit Besucherinformation, Ticketverkauf und Sanitäranlagen umfassen. Trotz der noch bevorstehenden Herausforderungen zeigt er sich überzeugt vom „außergewöhnlichen touristischen Potenzial“ des Standorts.

Mit dem Verkauf bahnt sich in Oberburg eine neue Attraktion an, deren Herzstück die Hängebrücke sein wird. Nun gehen die städtebaulichen Verfahren voran, mit Fokus auf Infrastruktur und Besucherzugänge. Bei erfolgreicher Umsetzung könnte das Projekt den Tourismus rund um die Schloss Burg in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.

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