Seniorenrat Euskirchen plant digitale Workshops und bezahlbaren Wohnraum für 2026
Anto SchülerSeniorenrat Euskirchen plant digitale Workshops und bezahlbaren Wohnraum für 2026
Seniorenrat Euskirchen: Zehnte Vollversammlung mit Weichenstellung für die Zukunft
Der Seniorenrat Euskirchen – SIE hat am 30. Oktober 2025 seine zehnte Vollversammlung abgehalten. Im Mittelpunkt standen eine Bilanz der vergangenen Aktivitäten, die Neuwahl von Vertretern sowie die Planung künftiger Initiativen zur Unterstützung der älteren Bevölkerung der Stadt.
Die Veranstaltung wurde von Bürgermeisterin Sacha Reichelt und Hans-Werner Pütz geleitet. Reichelt begrüßte die Anwesenden, äußerte jedoch ihr Bedauern über die geringere Teilnehmerzahl als erwartet.
Im Rahmen der Versammlung wurde Hans-Werner Pütz erneut zum Sprecher der Arbeitsgruppe Politische Angelegenheiten gewählt. Zu seinem Stellvertreter bestimmt wurde Hans-Ludwig Hausen. Gewürdigt wurde zudem Marianne Haller, die sich nach langjährigem Engagement für die Seniorenarbeit aus dem Gremium zurückzieht.
Für das kommende Jahr wurden drei zentrale Arbeitsgruppen bestätigt: Politische Angelegenheiten, Wohnen und Lebensumfeld sowie Digitales, Freizeit, Mobilität und Sicherheit. Die Wohnen-Gruppe setzte sich erfolgreich für die Schaffung einer neuen Stelle in der Stadtverwaltung ein, die sich speziell mit bezahlbarem Wohnraum befassen soll. Die Arbeitsgruppe Digitales, Freizeit, Mobilität und Sicherheit organisierte unter anderem Workshops zu digitalen Personalausweisen und E-Bike-Trainings. Zudem fanden Diskussionen zu Themen wie Altervorsorge, Erbschaftsregelungen und 24-Stunden-Betreuung statt.
Ein Höhepunkt des Jahres war der im April veranstaltete Seniorentag, der auf große Resonanz stieß. Der Rat beschloss, die Veranstaltung künftig jährlich durchzuführen.
Die Versammlung festigte die Strukturen des Seniorenrats und steckte klare Ziele für das kommende Jahr ab. Mit neuer Führung und laufenden Projekten will die Initiative ihr Engagement für die ältere Bevölkerung Euskirchens ausbauen. Geplante Veranstaltungen wie regelmäßige Workshops und der Seniorentag sollen weiterhin zentrale Anliegen älterer Bürgerinnen und Bürger aufgreifen.






