21 December 2025, 04:15

Skate Park: 'Old Franken Forest' Beschwert sich, Stadt Kontert

Ein Mann fährt Skateboard auf einer vertikalen Wand mit einer Plattform unten, ein Haus, Grill, Pflanzen, Bäume, eine Ziegelwand und eine Säule im Hintergrund.

Skate Park: 'Old Franken Forest' Beschwert sich, Stadt Kontert

Skatepark: „Alter Frankenforst“ klagt, Stadt kontert

Vorbemerkung Wie erwartet gibt es Widerstand der Anwohner gegen die geplante Sanierung des Skateparks an der Saaler Mühle. Die Bürgerinitiative „Alter Frankenforst“ begründet ihre Beschwerde mit einer Vielzahl von Kritikpunkten – die Stadtverwaltung widerspricht den Vorwürfen.

Veröffentlichungsdatum 19. Dezember 2025, 17:37 Uhr

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Die Pläne für einen neuen Skatepark in Bergisch Gladbach sind auf rechtliche Hindernisse gestoßen. Der Verein Alt-Frankenforst e.V. hat Klage gegen das 1,2-Millionen-Euro-Sanierungsprojekt an der Saaler Mühle eingereicht. Die Stadt betont, sie sei bereit, die Entscheidung vor Gericht zu verteidigen.

Der ausgewählte Standort, eine geschützte Landschaft und beliebtes Naherholungsgebiet, hat eine Debatte über seine Eignung für die Anlage ausgelöst.

Der Stadtrat hatte den Standort Saaler Mühle zunächst nach Prüfung alternativer Flächen genehmigt. Andere mögliche Standorte wie das Zanders-Gelände oder Flächen in der Nähe der Otto-Hahn-Schulen waren zuvor geprüft worden, bevor man sich für den aktuellen Plan entschied. Kosten, Platzmangel und lokale Bedenken führten schließlich zur endgültigen Wahl.

Alt-Frankenforst e.V., der sich als Hüter des Landschaftsschutzes nach Umweltrecht versteht, argumentiert, das Projekt gefährde den natürlichen Charakter des Gebiets. Die Initiative wirft der Stadt vor, Bedenken zu Zugänglichkeit, Bedarf und ökologischen Auswirkungen nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Die Stadtverwaltung weist diese Einwände zurück und erklärt, man sei auf die juristische Auseinandersetzung vorbereitet. Bisher wurde noch kein Bauvertrag unterzeichnet, und die Klage wird voraussichtlich zu Verzögerungen führen. Dennoch zeigt sich die Verwaltung optimistisch, dass eine zügige Lösung möglich ist. Das Budget von 1,2 Millionen Euro war bereits vor der Klageeinreichung festgesetzt worden. Während des gesamten Planungsprozesses hat die Stadt vermieden, öffentlich Stellung zur Eignung des Standorts zu beziehen. Beamte verweisen darauf, dass Vor- und Nachteile bereits ausführlich von Anwohnern und lokalen Gruppen diskutiert wurden.

Das Gericht wird nun entscheiden, ob der Skatepark an der Saaler Mühle realisiert wird. Bei einer Genehmigung soll die Anlage im Rahmen des bestehenden 1,2-Millionen-Budgets umgesetzt werden. Die Stadt geht von nur minimalen Verzögerungen aus, auch wenn noch kein Zeitplan für eine gerichtliche Entscheidung feststeht.