Solingen diskutiert Zukunft des Theater- und Konzerthauses: BfS fordert Transparenz und Fakten
Klothilde BergerSolingen diskutiert Zukunft des Theater- und Konzerthauses: BfS fordert Transparenz und Fakten
Die Solinger BfS-Fraktion hat ihre Position zur Zukunft des Theater- und Konzerthauses dargelegt. Die Gruppe anerkennt die zentrale Bedeutung der Spielstätte für das kulturelle Leben der Stadt, ihr städtisches Flair und den Arbeitsmarkt. Angesichts der anstehenden hohen Investitionen pocht sie jedoch auf einen gründlichen, offenen und faktenbasierten Entscheidungsprozess.
Bisher hat sich die BfS weder für eine Sanierung des bestehenden Gebäudes noch für einen Neubau ausgesprochen. Stattdessen betont sie, dass alle Optionen offenbleiben müssen, während jede Variante detailliert geprüft wird. Die Stadtverwaltung hat bereits verschiedene Vorschläge vorgelegt – von der Modernisierung bis zum kompletten Neubau –, und die Partei besteht darauf, dass jede Möglichkeit fair abgewogen wird.
Transparenz bleibt eine zentrale Forderung. Der BfS-Vertreter Andreas Mokros erklärte, die Bürger Solingens umfassend zu informieren habe oberste Priorität. Gleichzeitig warnt die Partei vor überstürzten Entscheidungen: Eine oberflächliche Analyse würde den Anforderungen des Projekts nicht gerecht werden.
Angesichts der hohen Kosten unterstreicht die BfS ihre Verantwortung gegenüber der Stadt und ihren Einwohnern. Gefordert wird ein Entscheidungsprozess, der neutral bleibt, auf soliden Daten beruht und stets dem öffentlichen Interesse dient. Eine endgültige Entscheidung soll erst fallen, wenn alle Aspekte sorgfältig geprüft wurden.
Grundsätzlich unterstützt die BfS den Erhalt des Theater- und Konzerthauses, lehnt aber voreilige Lösungen ab. Im Mittelpunkt steht eine gewissenhafte und transparente Bewertung aller Optionen, bevor konkrete Schritte eingeleitet werden. Die Entscheidung wird nicht nur die Zukunft der Spielstätte prägen, sondern auch ihre Auswirkungen auf Kultur und Wirtschaft Solingens.






