28 January 2026, 08:12

Solingen kämpft mit wachsender Langzeitarbeitslosigkeit trotz stabiler Quote

Ein altes Stadtplan von Schillingen, Deutschland, mit einer roten Linie, die die Lage der Stadt markiert, auf Papier gedruckt und detaillierte Informationen über den Bereich enthaltend.

Solingen kämpft mit wachsender Langzeitarbeitslosigkeit trotz stabiler Quote

Die Arbeitslosenzahlen in Solingen zeigen zu Beginn des Jahres 2024 ein gemischtes Bild. Zwar bleibt die Arbeitslosenquote der Stadt stabil bei 8,3 Prozent, doch immer mehr Menschen tun sich schwer, nach dem Verlust ihres vorherigen Jobs eine neue Stelle zu finden. Zudem hat sich im vergangenen Jahr ein deutlicher Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit abgezeichnet.

Im letzten Berichtsmonat meldeten sich in Solingen 1.100 Personen als arbeitslos. Davon hatten 411 erst kürzlich ihre Beschäftigung verloren – ein Zeichen für die wachsende Kluft zwischen den Arbeitsplätzen. Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Langzeitarbeitslosen in der Stadt um 238 auf insgesamt 3.505 Betroffene an.

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Für diesen Anstieg in Solingen lässt sich keine einzelne Ursache oder Institution ausmachen. Bundeseigene Daten der Bundesagentur für Arbeit deuten jedoch auf übergeordnete Faktoren hin, darunter Behinderungen und psychische Belastungen, die zur Zunahme der Langzeitarbeitslosigkeit beitragen könnten. Trotz dieser Entwicklungen berichtet die lokale Arbeitsagentur von einer stabilen Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Im selben Zeitraum fanden 1.261 Menschen in Solingen den Weg aus der Arbeitslosigkeit. Im gesamten Bergischen Städtedreieck, zu dem auch Solingen gehört, liegt die Arbeitslosenquote bei 9,6 Prozent, mit derzeit 32.188 gemeldeten Erwerbslosen.

Die Zahlen zeigen: Solingens Arbeitslosenquote bleibt zwar konstant, doch die Zahl der Einwohner, die über längere Zeit keine Anstellung finden, wächst. Mit 3.505 als langzeitarbeitslos eingestuften Personen passt sich der lokale Arbeitsmarkt weiterhin den sich wandelnden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an. In der gesamten Dreistädteregion liegt die Quote mit 9,6 Prozent etwas höher.