Solingen plant lebendige Zukunft für das historische Kerstinghaus
Solingen plant eine neue Zukunft für das Kerstinghaus in der Innenstadt
Das Erdgeschoss des Gebäudes könnte bald eine Mischung aus Läden, einem Café und Gemeinschaftsräumen beherbergen. Die Stadtverwaltung sammelt derzeit Bürgerfeedback, bevor der Entwurf Anfang 2026 finalisiert wird.
Das Kerstinghaus ist seit langem ein zentraler Ort in Solingen, und nun steht die Neugestaltung seines Erdgeschosses zur Debatte. Die Innenstadt-Taskforce gemeinsam mit der Solinger Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) hat ein Konzept erarbeitet, um den Raum umzugestalten. Der Plan, der Ende 2025 erstmals dem Stadtrat vorgestellt wurde, sieht Einzelhandelsflächen, ein Café sowie flexible Gemeinschaftsbereiche vor.
In öffentlichen Diskussionen kamen weitere Ideen auf, darunter Pop-up-Stores, eine kleine Zweigstelle der Stadtbibliothek und Veranstaltungsflächen. Ziel ist es, ein nachhaltiges und lebendiges Zentrum im Herzen der Stadt zu schaffen. Noch sind keine endgültigen Entscheidungen gefallen, doch der Vorschlag muss die Zustimmung der lokalen Politik finden.
Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) bleibt in der Gegend präsent, seine Mitarbeiter werden weiterhin regelmäßig Streifen fahren. Das Kerstinghaus selbst wird jedoch nicht als öffentliche Dienststelle genutzt. Stattdessen liegt der Fokus darauf, einen Raum zu schaffen, der breitere Bedürfnisse erfüllt und politische Unterstützung erhält.
Der Entwurf für das Kerstinghaus steht noch zur Diskussion. Bei einer Genehmigung könnten die Veränderungen die Rolle des Gebäudes in Solingens Innenstadt bis März 2026 neu definieren. Bürgerfeedback und politische Beratungen werden das endgültige Ergebnis bestimmen.






