Solingen reorganisiert Nachhaltigkeitsstrukturen - Stadt betont Kontinuität und Stärkung von Zukunftsthemen
Hellmuth OrtmannSolingen reorganisiert Nachhaltigkeitsstrukturen - Stadt betont Kontinuität und Stärkung von Zukunftsthemen
Solingen strukturiert Nachhaltigkeitsbereiche neu – Stadt betont Kontinuität und Stärkung zentraler Zukunftsthemen
Solingen – Die Stadt Solingen baut ihre Verwaltungsstrukturen im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz um – und stellt klar: Die langjährige Nachhaltigkeitsstrategie bleibt ein fester Bestandteil der kommunalen Politik. Oberbürgermeister Tim Kurth und die Verwaltung betonen, dass die aktuellen organisatorischen Änderungen keine Kürzung darstellen, sondern eine Weiterentwicklung und Stärkung des Nachhaltigkeitsprozesses bedeuten.
22. Dezember 2025, 12:20 Uhr
Solingen hat seine Herangehensweise an Nachhaltigkeit und Klimaschutz neu organisiert. Die Stadt versichert, dass die Änderungen die Bemühungen nicht schwächen, sondern gezielt stärken sollen. Schlüsselaufgaben wurden in neue Fachbereiche überführt, um Effizienz und Abstimmung zu verbessern.
Die Umstrukturierung ist Teil eines umfassenden Plans, Nachhaltigkeit in allen Verwaltungsbereichen zu verankern. Trotz der Neuerungen hält Solingen an seinem Engagement als „Europäische Energie- und Klimaschutzkommune“ fest.
Das bisherige Büro für Nachhaltigkeit und Klimaschutz wurde in das Amt für Natur und Umwelt eingegliedert. Damit sollen Kommunikationswege verkürzt und Zuständigkeiten klarer geregelt werden. Die Stadt erwartet dadurch eine beschleunigte Umsetzung von Klimamaßnahmen.
Zudem wurde ein neuer Unterausschuss für Nachhaltigkeit, Naturschutz und Klimaschutz (UNNK) eingerichtet, der die bisherige Arbeitsgruppe ersetzt und ein modernes Beratungsgremium für Nachhaltigkeitspolitik bildet. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen, Klimaschutz und Mobilität (ASWKM) bleibt hingegen für die Steuerung zentraler städtebaulicher und klimapolitischer Entscheidungen zuständig.
Städtische Vertreter weisen Vorwürfe zurück, die Umstrukturierung sei ein Rückschritt. Stattdessen werde Nachhaltigkeit damit noch fester in allen Ressorts verankert. Solingen setzt weiterhin auf Ressourceneffizienz und wirbt aktiv Fördermittel für grüne Projekte ein. Die finanzielle und personelle Ausstattung für Klimainitiativen bleibt unverändert.
Die Änderungen treten sofort in Kraft. Die Federführung liegt nun beim Amt für Natur und Umwelt, während die bestehende Nachhaltigkeitsstrategie – inklusive des Status als Europäische Energie- und Klimaschutzkommune – fortgeführt wird. Die Stadt erhofft sich von der neuen Struktur schnellere Fortschritte bei den Klimazielen bei gleichzeitiger wirksamer Kontrolle.






