30 December 2025, 06:24

Steuergeld für Habeck-Doku: Warum ein Film über den Grünen-Politiker die Gemüter erhitzt

Ein Auto mit darunter stehenden Textzitaten.

Steuergeld für Habeck-Doku: Warum ein Film über den Grünen-Politiker die Gemüter erhitzt

Ein neuer Dokumentarfilm über den ehemaligen deutschen Vizekanzler Robert Habeck hat für Aufsehen gesorgt, nachdem bekannt wurde, dass Steuergelder die Produktion mitfinanziert haben. Der unter dem Titel 'Jetzt. Wohin.' erschienene Film begleitet Habecks Wahlkampfvorbereitungen im Vorfeld der Bundestagswahl 2025. Kritiker aus dem rechten Lager bezeichnen das Projekt als 'Personenkult', der mit öffentlichen Mitteln bezahlt werde.

Die Dokumentation erhielt insgesamt 270.793,95 Euro an Fördergeldern aus verschiedenen Quellen, darunter der 'Deutsche Filmförderfonds', die 'Filmförderungsanstalt' (FFA) und die 'Film- und Medienstiftung NRW'. Trotz der finanziellen Unterstützung verzichtete Habeck selbst auf eine Vergütung für seine Mitwirkung.

Der Film analysiert die schwache Performance der Grünen bei der letzten Wahl, als die Partei nur 11,6 Prozent der Stimmen holte. Er zeigt Habecks Bemühungen, die Unterstützung zurückzugewinnen, während er durch Deutschland reist – knapp drei Monate vor der Abstimmung im Februar 2025. Ein bereits veröffentlichtes Trailer-Video wurde auf YouTube über 20.000 Mal aufgerufen.

Oppositionsvertreter reagierten empört auf die Nachricht über die Steuerfinanzierung. Einige warfen Habeck vor, öffentliche Gelder für die Aufpolierung seines politischen Images zu nutzen. Die Premiere des Films ist für den 7. Dezember angesetzt.

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Die Veröffentlichung erfolgt mitten in der anhaltenden Debatte über die staatliche Förderung politischer Dokumentarfilme. Mit Fördermitteln in Höhe von 270.793,95 Euro wird 'Jetzt. Wohin.' nun genau unter die Lupe genommen: Sollten solche Projekte überhaupt mit Steuergeldern unterstützt werden? Die Grünen haben sich zu der Kritik bisher nicht geäußert.