Streit um Fronhof-Umbau: Initiative fordert Masterplan vor jeder Veränderung
Klothilde BergerStreit um Fronhof-Umbau: Initiative fordert Masterplan vor jeder Veränderung
Die lokale Initiative SG zukunft hat Bedenken gegen die Pläne geäußert, den Fronhof im Stadtzentrum kurzfristig umzugestalten. Die Organisation wirft dem Vorschlag von Bündnis 90/Die Grünen vor, es fehle eine klare Strategie. Stattdessen besteht sie darauf, zunächst einen umfassenden Masterplan abzuwarten, bevor Änderungen vorgenommen werden.
SG zukunft lehnt jegliche sofortigen Gestaltungsarbeiten am Fronhof entschieden ab. Zwar befürwortet die Gruppe notwendige Instandsetzungsmaßnahmen – etwa die Behebung langjährig vernachlässigter Bausubstanzschäden –, doch größere Investitionen sollten ihrer Ansicht nach verschoben werden. Ihre Position lautet: Solange kein vollständiger, transparenter Plan für die Innenstadt vorliegt, dürfen keine weiteren gestalterischen Eingriffe erfolgen.
Die Initiative erwartet von Dr. Maximilian Berger, ihrem vorgeschlagenen Leiter des Innenstadtstabs, dass dieser den Plan bis Ende 2026 erarbeitet. Bis dahin sei jede Ausgabe für den Fronhof verfrüht, argumentiert sie. Ihr Standpunkt ist klar: Alle künftigen Maßnahmen müssen sich in ein abgestimmtes Gesamtkonzept zur Zukunft der gesamten Innenstadt einfügen.
Durch die Kritik von SG zukunft verzögert sich die Neugestaltung des Fronhofs, bis eine übergreifende Strategie feststeht. Die Gruppe plädiert dafür, dringende Reparaturen vorzunehmen, bei ästhetischen Veränderungen jedoch abzuwarten. Ihr Hauptanliegen bleibt, dass alle zukünftigen Vorhaben einem durchdachten, langfristigen Plan folgen.






