Streit um historischen Grenzstein: Soll er nach Lippe zurückkehren oder in Bielefeld bleiben?
Hellmuth OrtmannStreit um historischen Grenzstein: Soll er nach Lippe zurückkehren oder in Bielefeld bleiben?
Historischer Grenzstein zwischen Lippe und Bielefeld Thema im Landtag
Teaser: Wo soll der alte Grenzstein zwischen Lippe und Preußen stehen? Darüber wird bald im nordrhein-westfälischen Landtag diskutiert.
15. Dezember 2025
Ein historischer Grenzstein zwischen dem Fürstentum Lippe und Preußen ist zum Gegenstand einer Debatte über seine Rückkehr geworden. Ursprünglich am Schlossberg bei Harsewinkel aufgestellt, steht das Denkmal heute im Bielefelder Stadtteil Ubbedissen, nachdem es wegen Straßenbauarbeiten versetzt worden war. Lokale Initiativen aus Asemissen setzen sich dafür ein, den Stein an seinen ursprünglichen Standort zurückzubringen.
Der Grenzstein markierte einst die Trennlinie zwischen dem Fürstentum Lippe und der preußischen Provinz Westfalen. Während Straßenarbeiten wurde er umgesetzt und befindet sich seitdem in Lichtenstein, wo er weiterhin als geschütztes Denkmal gilt. Zwar haben die städtischen Verantwortlichen grundsätzlich nichts gegen eine Rückführung einzuwenden, doch warnen sie, dass eine Verlegung nicht ohne Weiteres möglich sei.
Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, ob der Stein an den Schlossberg zurückkehren oder an seinem jetzigen Standort bleiben soll. Grundsätzlich herrscht Einigkeit, doch müssen zunächst rechtliche und finanzielle Hürden überwunden werden. Eine Entscheidung wird nach der Prüfung durch den zuständigen Ausschuss im kommenden Monat erwartet.






