Thyssenkrupp-Proteste: Belegschaft wehrt sich gegen radikalen Stellenabbau im Service
Hellmuth OrtmannThyssenkrupp-Proteste: Belegschaft wehrt sich gegen radikalen Stellenabbau im Service
Unternehmensumbau bei Thyssenkrupp hinterlässt Spuren – Proteste gegen Stellenabbau
Vorspann: Thyssenkrupp plant die Kürzung von Servicebereichen. Die Umstrukturierung des Konzerns stößt auf Widerstand bei den Beschäftigten.
Artikeltext: Bei Thyssenkrupp haben Mitarbeiter mit Protesten gegen massive Stellenstreichungen reagiert, während das Unternehmen seine Umstrukturierung vorantreibt. Vor dem Hauptsitz in Essen versammelten sich Dutzende zu einer spontanen Kundgebung, um gegen Pläne zu demonstrieren, die bis zu 1.500 Arbeitsplätze im Servicebereich kosten könnten.
Der Konzern baut Teile seiner Service-aktivitäten ab, darunter die Auflösung der IT-Einheit tk Information Management. Bereits jetzt haben Urlauber Kündigungen erhalten – ein Zeichen für weitere bevorstehende Einschnitte. Laut der neuen Strategie will Thyssenkrupp bis 2030 zu einer reinen Holdinggesellschaft werden, was den Verkauf der Stahlsparte und einen Börsengang des Marineschiffbaus einschließen könnte.
Die Restrukturierung könnte tausende Stellen betreffen, vor allem im Service. Mit der bereits erfolgten Auflösung von IT-Bereichen und Entlassungen im Gastronomiebereich zeichnen sich weitere Kürzungen ab. Der Wandel hin zum Holdingmodell bis 2030 wird tiefgreifende Veränderungen für Belegschaft und Geschäftsbetrieb mit sich bringen.






