Tim Kurzbachs Abschied als Solingens Oberbürgermeister markiert das Ende einer Ära
Hellmuth OrtmannTim Kurzbachs Abschied als Solingens Oberbürgermeister markiert das Ende einer Ära
Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) hat nach zehn Jahren an der Spitze der Stadt offiziell sein Amt niedergelegt. Bei einer Abschiedsfeier mit rund 250 Gästen endete seine Amtszeit – ein Abend, der seine Verdienste würdigte und zugleich sein Erbe über die Stadtgrenzen hinaus betonte.
Den Auftakt bildete ein Auftritt des Blechbläserensembles der Bergischen Symphoniker, das mit einer besonderen Interpretation von Schrei nach Liebe der Ärzte für einen ungewöhnlichen, aber stimmungsvollen Beginn sorgte. Unter den Gästen befanden sich auch internationale Persönlichkeiten wie Pieter Verhoeve aus Gouda und Heinrich Kohl aus Aue.
In seiner Abschiedsrede blicke Kurzbach auf ein forderndes Jahrzehnt zurück. Er sprach über Krisenbewältigung, wegweisende Investitionen und die Bedeutung stabiler demokratischer Prozesse. Besonders dankte er den Bürgermeisterkollegen aus dem Bergischen Land für die jahrelange Zusammenarbeit.
Die Anerkennung für sein Wirken kam von mehreren Seiten: Pieter Verhoeve überreichte ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Gouda – eine Würdigung seines überregionalen Einflusses. Gleichzeitig erhielt Kurzbach von Stadtbrandinspektor Sebastian Wagner die Ehrennadel der Solinger Feuerwehr für seine langjährige Unterstützung.
Mit Kurzbachs Abschied endet eine Ära, geprägt von Führungsstärke, Widerstandsfähigkeit und Zusammenarbeit. Seine Arbeit hinterlässt Spuren nicht nur in Solingen, sondern auch in Partnerschaften über Deutschland hinaus. Die Feier markierte das Ende eines Kapitels – für die Stadt und ihren scheidenden Oberbürgermeister.






