20 February 2026, 06:08

Tödliches Autorennen: Zwei Männer stehen wegen Doppelmords vor Gericht

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines demolierten Rennwagens umgeben von Reifen, mit einer Gruppe von Menschen rechts und einer Tafel im Hintergrund.

Tödlicher Unfall - Prozess wegen illegaler Straßenrennen - Tödliches Autorennen: Zwei Männer stehen wegen Doppelmords vor Gericht

Prozess um tödlichen Unfall: Zwei Männer wegen illegalen Straßenrennens angeklagt

Am kommenden Freitag beginnt vor dem Landgericht Köln der Prozess um einen tödlichen Verkehrsunfall, bei dem im Dezember 2023 eine Mutter und ihre Tochter ums Leben kamen. Die beiden Angeklagten, beide 22 Jahre alt, müssen sich wegen des Vorwurfs verantworten, durch ein illegales Autorennen auf der Autobahn A555 den Tod der Frauen verursacht zu haben. Neun Verhandlungstage sind bis Mitte April angesetzt.

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Bei dem Unfall sollen die beiden Männer mit Geschwindigkeiten von über 200 km/h in einer auf 120 km/h begrenzten Zone gegeneinander gerast sein. Durch ihre rücksichtslose Fahrweise kollidierte eines ihrer Fahrzeuge mit dem Wagen der Opfer, der mit etwa 100 km/h unterwegs war. Die 49-jährige Mutter und ihre 23-jährige Tochter starben noch am Unfallort, nachdem ihr Auto explodiert und vollständig ausgebrannt war.

Laut Staatsanwaltschaft waren die Angeklagten nebeneinander gefahren, hatten sich mehrfach überholt und versuchten schließlich, das Fahrzeug der Opfer rechts über den Standstreifen zu überholen. Bei diesem Manöver verloren sie die Kontrolle, was zum tödlichen Zusammenstoß führte. Ursprünglich sollte der Prozess vor dem Amtsgericht Brühl stattfinden, wurde jedoch wegen der rechtlichen Komplexität des Falls nach Köln verlegt.

Den Männern wird vorgeworfen, durch ein illegales Straßenrennen den Tod der beiden Frauen verursacht zu haben. Das Gericht wird in mehreren Sitzungen Beweise prüfen; die erste Verhandlung beginnt am 10. März 2023 um 9:30 Uhr.

Im Mittelpunkt des Prozesses steht die Frage, ob das Verhalten der Angeklagten direkt zum Tod der beiden Frauen führte. Ein Urteil wird bis Mitte April erwartet, nachdem neun Verhandlungstage stattgefunden haben. Der Fall unterstreicht die Gefahren von Raserei auf öffentlichen Straßen.