04 March 2026, 12:20

Tonabbau in Diebrock: Bürger können jetzt Einwände gegen das umstrittene Projekt erheben

Ein kleines Tonstück liegt neben einem Lineal mit Zahlen und Text auf einer weißen Oberfläche, mit Farbmustern am unteren Bildrand.

Tonabbau in Diebrock: Bürger können jetzt Einwände gegen das umstrittene Projekt erheben

Die Stork Tongruben- und Transportunternehmen GmbH hat einen Antrag auf Tonabbau im Herforder Ortsteil Diebrock eingereicht. Das Vorhaben tritt nun in eine öffentliche Prüfphase ein, die sowohl eine Umweltverträglichkeitsprüfung als auch die Beteiligung der Bürgerschaft vorsieht, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

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Die Planunterlagen für das Tonabbauprojekt liegen vom 27. Februar 2026 bis zum 27. März 2026 zur Einsichtnahme aus. Interessierte können die Dokumente an zwei Standorten einsehen: im Kreisverwaltungsamt Herford und im Technischen Rathaus der Stadt Herford. Beide Stellen sind an Wochentagen geöffnet, wobei die Öffnungszeiten variieren können.

Wer nicht persönlich vorbeikommen kann, findet die Unterlagen auch online über das Umweltverträglichkeitsprüfungsportal von Nordrhein-Westfalen. Die Öffentlichkeit hat zudem die Möglichkeit, innerhalb eines Monats nach Ablauf der Auslegungsfrist Einwände vorzubringen.

Zu dem Verfahren gehört eine verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung, die sicherstellt, dass lokale Belange und ökologische Auswirkungen berücksichtigt werden. Die Bürgerbeteiligung ist ein zentraler Bestandteil des Genehmigungsverfahrens und gibt den Anwohnern die Möglichkeit, den Ausgang des Vorhabens formal mitzugestalten.

Die Einwendungsfrist beträgt einen Monat; alle Stellungnahmen werden gesammelt und fließen in die abschließende Entscheidung ein. Sämtliche Einwände werden dokumentiert und von den zuständigen Behörden im Rahmen des Genehmigungsprozesses geprüft. Über die Zukunft des Projekts entscheiden schließlich sowohl die fachlichen Bewertungen als auch die Reaktionen aus der Bevölkerung.